Abseits der Straße Bike-Spaß in Serfaus-Fiss-Ladis

Radtraining braucht Spaß und Abwechslung. Auf Einladung des neuen Bikeparks in Serfaus-Fiss-Ladis haben sich einige Fahrer des Tirol Cycling Teams mit Schutzausrüstung und Downhill-Bikes abseits der Straße vergnügt.

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Alexander Wachter, Mario Stock und Hannes Kapeller waren die mutigen Fahrer des Tirol Cycling Teams, die vor kurzem den im vergangenen Jahr eröffneten Bikepark in Serfaus-Fiss-Ladis besucht haben. Für die drei Fahrer war es ein erster Test auf den Downhill-Bikes, denn keiner der drei Straßenprofis war bisher jemals in einem Bikepark unterwegs.  Das Lachen in den Gesichter der Fahrer hat gezeigt: Der Ausflug auf Schotter und Trails hat ihnen mehr als gefallen.

„Das ist wirklich anstrengend, eine tolle Gelegenheit, einmal anders zu trainieren und gleichzeitig jede Menge Spaß zu haben“, erklärt Hannes Kapeller. „Du beanspruchst alle Muskelpartien und für die Fahrtechnik ist es auch ein sehr gutes Training.“

Gastgeber für die drei Fahrer waren Stefan Mangott und Stefan Falkeis, die für den Bikepark in Serfaus-Fiss-Ladis verantwortlich zeigen. „Man merkt natürlich, dass die Jungs viel Zeit auf Rädern verbringen und sich elegant bewegen“, erklärt Stefan Mangott, der über die Entwicklung des Bikeparks in den vergangenen Monaten sehr zufrieden ist. „An Spitzentagen tummeln sich hier 500 Biker und genießen die unterschiedlich schwierigen Trails sowie unseren Pumptrack bei der Talstation der Waldbahn.“

Noch bis 18. Oktober hat der Bikepark in Serfaus-Fiss-Ladis dieses Jahr geöffnet. Strecken gibt es in verschiedenen Schwierigkeitsstufen, Schutzausrüstung und Bikes kann man sich direkt vor Ort ausleihen. Auch Guides stehen zur Verfügung.

„Dieser erste Test hat unseren drei Fahrer so gut gefallen, dass wir mit dem ganzen Team wiederkommen werden“, erklärt Teammanager Thomas Pupp. „Unsere Fahrer sind das ganze Jahr in ganz Europa unterwegs, da dürfen der Spaß und die Freude am Radfahren nicht fehlen.“

David Wöhrer Vizestaatsmeister am Berg

Das letzte Rennen der Tchibo.Top.Radliga war heute auch gleichzeitig die Staatsmeisterschaft der Bergspezialisten. Der Gaisberg im Salzkammergut wurde heute bei Dauerregen bezwungen. David Wöhrer vom Tirol Cycling Team holte sich den Vizestaatsmeistertitel.

Nur 62 Kilometer standen heute für Österreichs Rad-Elite beim letzten Rennen der Tchibo.Top.Radliga auf dem Programm. Mit dem bekannten Gaisberg war das das Rennen aber ein sehr würdiger Austragungsort für die Österreichischen Bergmeisterschaften.

Start war heute um 11 Uhr in Thalgau. Bevor es auf den Gaisberg ging, wurden zwei Runden rund um Thalgau absolviert, die das Feld bereits weit auseinanderzogen. Erster Fahrer des Tirol Cycling Teams, der eine Attacke startete, war Clemens Fankhauser, der aber dann am Anstieg zum Gaisberg eingeholt wurde. Lange Zeit war es dann Lukas Pöstlerberger, der das Tirol Cycling Team in der Spitze vertrat. Rund zwei Kilometer vor dem Ziel kam dann der geplante Angriff von David Wöhrer, der schnell zu seinem Teamkollegen Pöstlberger aufschließen konnte, dann aber zum Schluss nicht mehr die Kraft hatte, ganz nach vorne zu fahren.

Gewonnen hat die Österreichische Staatsmeisterschaft Berg Felix Großschartner vor dem  Kroaten Matija Kvasina und David Wöhrer. Dem Tirol-Cycling-Fahrer fehlten am Ende nur 18 Sekunden auf den Sieg. „Der Vizestaatsmeistertitel bedeutet mir sehr viel“, erklärt Wöhrer im Ziel. „Leider ist es mir bis auf wenige Sekunden nicht mehr gelungen, das Loch zu den Führenden zuzufahren, aber in Summe bin ich mit dem Rennen sehr zufrieden.“  Auf Platz vier landete heute Lukas Pöstlberger. Clemens Fankhauser komplettierte mit Platz 8 das sehr gute Ergebnis des Tirol Cycling Teams.

Tchibo.Top.Radliga

Äußerst knapp war heuer die Entscheidung in der Teamwertung der Tchibo.Top.Radliga, die das Tirol Cycling Team heuer auf Platz 3 beendete, punktegleich mit dem Team aus Wels und nur zehn Punkte hinter dem Siegerteam WSA Greenlife. „Wir waren heuer bei sehr vielen internationalen Rennen unterwegs, die sich mit der heimischen Liga überschnitten haben“, fasst es Roland Pils, sportlicher Leiter des Tirol Cycling Teams, zusammen. „Auch der Ausfall von Josef Benetseder und Lukas Pöstlberger haben und in der Radliga wertvolle Punkte gekostet. Unsere internationalen Erfolge haben uns aber bewiesen, dass wir den Rennkalender sehr gut zusammengestellt haben. Mit dem dritten Platz in der Teamwertung bin ich daher vollkommen zufrieden.“

Tour Bohemia: Lukas Pöstlberger gewinnt mit Soloritt

Der September meint es gut mit Lukas Pöstlberger vom Tirol Cycling Team. Nach dem Sieg beim Kriterium von Schwaz holt sich Pöstlberger heute überlegen den Sieg bei der Tour Bohemia in der Tschechischen Republik.

2014-09-13 190516168 Kilometer auf einem rund 20 Kilometer langen Rundkurs in der Nähe der Stad Nachod galt es heute bei der Tour Bohemia zu absolvieren. Lukas Pöstlberger gelang dabei etwas, das einen Radfahrer besonders stolz macht. Mit einem 60 Kilometer langen Soloritt kommt er bei diesem Rennen der UCI-Klasse 1.2 mit rund einer Minute Vorsprung ins Ziel und holt sich damit den zweiten Sieg in sieben Tagen.

Das Rundrennen in Tschechien begann mit einem erfolgreichen Ausreißversuch bereits in der ersten Runde. 13 Fahrer konnten sich vom Hauptfeld lösen – darunter Lukas Pöstlberger und Dominik Hrinkow vom Tirol Cycling Team. Drei Runden vor Schluss wurde der Vorsprung dieser Gruppe immer kleiner, als Lukas Pöstlberger das Rennen in die Hand nahm. Er fuhr alleine davon und hatte bis zu zweieinhalb Minuten Vorsprung auf seine Verfolger. „Ich habe immer darauf gewartet, dass mich jemand einholt“, lacht Lukas Pöstlberger. „Und dabei wurde der Vorsprung immer größer. Da habe ich gewusst, jetzt muss ich um mein Leben Fahren, dann kann mir dieser Sieg gelingen.“

Mehr als eine Minute Vorsprung bringt Lukas Pöstlberger noch ins Ziel und gewinnt damit dieses hochkarätige Rennen souverän. „Eine sensationelle Leistung“, erklärt Roland Pils, sportlicher Leiter des Tirol Cycling Teams. „Solche Einzelfahrten sind im modernen Radsport sehr selten geworden. Zu diesem Bravourstück kann man Lukas nur gratulieren und vor ihm den Hut ziehen.“

Ebenfalls unter die Top 10 schaffte es Gregor Mühlberger vom Tirol Cycling Team. Er belegte nach einer engagierten Fahrt auf den letzten Runden noch den achten Platz im Gesamtklassement.

Morgen, Sonntag,  geht es für das gesamte Tirol Cycling Team weiter. Auf dem Programm steht das Finale der Tchibo.Top.Radliga und zugleich die Österreichische Meisterschaft im Bergfahren.

Schwazer Radsporttage: Pöstlberger gewinnt Kriterium, Mühlberger mit Platz 3 beim Straßenrennen

Es war ein sehr gutes Wochenende für das Tirol Cycling Team. Nach den Erfolgen in Italien hat man sich auch auf heimischem Boden sehr gut präsentiert. Lukas Pöstlberger gewinnt das Kriterium in Schwaz, Gregor Mühlberger wird beim Straßenrennen der Schwazer Radsporttage Dritter.

Die Schwazer Radsporttage sind Traditionsrennen, die sich das Tirol Cycling Team natürlich nicht entgehen lässt. Und es war ein mehr als erfolgreiches Wochenende in der Silberstadt. Beim traditionellen Kriterium am Samstag gewinnt Lukas Pöstlberger die beeindruckend schnelle Fahrt durch das historische Zentrum von Schwaz. Der Tirol Cycling Fahrer verwies damit den Deutschen Tobias Erler und den Österreicher Mario Schoibl auf die Plätze. „Es ist eine Stunde höchste Anspannung, wenn du hier in Schwaz durch die Häuserschluchten mit einem Schnitt von 48 km/h rast“, meint Lukas Pöstlberger, der zuletzt sehr erfolgreich in der österreichischen U23-Nationalmannschaft unterwegs war.

Auch beim heutigen Straßenrennen konnte das Tirol Cycling Team einen Podiumsplatz verzeichnen. Nachdem Gregor Mühlberger zuletzt als Gastfahrer bei einem Pro-Tour-Rennen mit dabei war, führ Mühlberger dieses Wochenende wieder in den gewohnten Tirol-Farben. Und das sehr erfolgreich. Bei dem 159 km langen Straßenrennen der Schwazer Radsporttage belegte er Platz 3. Geschlagen wurde er nur vom Österreicher Tobias Gogl und dem Slovaken Marek Carecky. „Für mich war es eine tolle Saison und mit der Tour of Colorado ein toller Ausflug in die höchste Radsportszene. Jetzt bin ich aber froh, die Saison mit dem Tirol Cycling Team ausklingen zu lassen und der Erfolg in Schwaz ist auch ein Dankeschön, dass mir das Team ermöglicht hat, als Gastfahrer bei einem anderen Team zu fahren“, so Gregor Mühlberger.

Ergebnisse Schwazer Radsporttage

2014-09-06 152922Giro Friuli: Weiss gewinnt letzte Etappe
Wöhrer behält Platz 2 im Gesamtklassement

Das Tirol Cycling Team drückte heute der letzten Etappe der Tour della Regione Friuli seinen Stempel auf: Martin Weiss holt sich im Sprint den Tagessieg. David Wöhrer behält seinen ausgezeichneten zweiten Rang im Gesamtklassement.
144 Kilometer mussten die Fahrer heute beim Giro Friuli zurücklegen, um am Ende dieser fünftägigen Tour im italienischen Muggia im Ziel zu landen. Wie erwartet wurde es eine Sprintetappe, wie geschaffen also für den Innsbrucker Martin Weiss vom Tirol Cycling Team. Er gewinnt diese Etappe im Sprint vor zwei italienischen Fahrern und holt sich damit einen weiteren Tagessieg in dieser für ihn hervorragenden Saison. Die Zielankunft in Muggia war ein Massensprint des Feldes, bei dem Dominik Hrinkow und Clemens Fankhauser den Sprint für ihre Teamkollegen ideal vorbereitet haben. „Ohne die zwei hätte ich heute nicht gewonnen. Herzlichen Dank für den tollen Sprintzug“, so Martin Weiss. „Ich habe die ganze Woche für das Team und für den Erfolg von David Wöhrer gearbeitet. Dass ich diese Woche jetzt noch mit einem Etappensieg abschließen kann, macht den Giro Friuli für mich einfach perfekt“, strahl Martin Weiss im Ziel.

Wöhrer am Podium
Strahlen kann heute in Norditalien auch David Wöhrer. Er holt sich den hervorragenden zweiten Platz im Gesamtklassement. Gelungen ist ihm das vor allem durch seine Leistung am Dienstag, wo er in einer Drei-Mann-Ausreißergruppe mit mehreren Minuten Vorsprung auf das Feld ins Ziel gekommen ist. „Es war eine tolle Woche für unser Tirol-Cycling-Team“, lacht David Wöhrer. „Jetzt zum Ende der Saison bin ich richtig gut in Form und bin mit meinen Ergebnissen im heurigen Jahr sehr zufrieden“, so David Wöhrer. „Das Podium bei einer fünftägigen Tour bedeutet mir sehr viel. Es ist Motivation, im kommenden Jahr wieder so richtig Gas zu geben.“     Ergebnis Etappe 5

Giro Friuli: David Wöhrer hat mehrmals attackiert

Auf der vierten Etappe der Tour della Regione Friuli hat David Wöhrer mehrmals versucht zu attackieren. Die Führung des Giro Friuli zu übernehmen, ist im leider nicht gelungen. Im Gesamtklassement gab es nach dieser Etappe keine Veränderung.

161 Kilometer standen heute beim Giro Friuli auf dem Programm. Die Strecke von Cividale del Friuli  nach Castelmonte war wellig. David Wöhrer hat zum Ende des Rennens mehrmals versucht, eine Attacke zu starten, um die Führung im Gesamtklassement zu übernehmen, wurde aber immer wieder gestellt. „Vielleicht war ich heute zu nervös und zu motiviert und habe es zu früh versucht“, meint David Wöhrer. Aber auch wenn er den Führenden Italiener Simone Antonini  keine Sekunden abnehmen konnte, im Gesamtklassement behält der Salzburger in Diensten des Tirol Cycling Teams weiterhin Platz 2 mit einem riesigen Vorsprung.

„Die letzte Etappe morgen hat zwar noch eine kleine Bergwertung, aber eigentlich wird morgen eine Sprintentscheidung erwartet“, erklärt Wöhrer. „Das heißt, dass sich im Gesamtklassement wahrscheinlich nichts mehr ändern wird. Unser Team wird jedenfalls versuchen, keine Überraschung zuzulassen.“

Ergebnis Etappe 4

Giro Friuli: Keine Änderungen im Gesamtklassement, Wöhrer hält Platz 2

fahrer2014-03Die dritte Etappe der Tour della Regione Friuli war heute geprägt von vielen Ausreißversuchen. Im Gesamtklassement hat sich nichts getan. David Wöhrer ist nach wie vor mit großem Sicherheitsabstand auf Platz 2.

Die 164 Kilometer von Majano nach Resia wurden von vielen Ausreißversuchen geprägt. Bei einem der erfolgversprechendsten war auch Clemens Fankhauser mit dabei, der dann allerdings durch einen Defekt wieder eingeholt wurde. Trotzdem kamen Clemens Fankhauser und Dominik Hrinkow mit nur 14 Sekunden Rückstand auf Platz 21 und 22 ins Ziel.

Sehr gut lief es heute auch wieder für David Wöhrer, der ein taktisches Rennen fuhr und seinen zweiten Platz im Gesamtklassement sicher halten konnte. Auf den Führenden Italiener Simone Antonini büßte er zwar wenige Sekunden ein, der Drittplatzierte Matteo Busato hat aber nach wie vor drei Minuten Rückstand auf den Salzburger im Tirol Cycling Team.

„Ich hätte es heute Clemens Fankhauser wirklich vergönnt, dass sein Ausreißversuch glückt, aber ein Defekt ließ es nicht zu“, so David Wöhrer. „Mit meinem Rennen bin ich recht zufrieden. Ich möchte auf den letzten zwei Etappen noch einmal richtig angreifen, vor allem am letzten Tag soll es einen richtig schwierigen Berg geben. Da möchte ich meine Qualitäten am Berg zeigen“, so Wöhrer.

Ergebnis Etappe 3

Giro Friuli: Hart gekämpft, Platz 2 verteidigt

Auf der zweiten Etappe der Tour della Regione Friuli hat das ganze Tirol Cycling Team heute hart gekämpft, um den zweiten Platz von David Wöhrer im Gesamtklassement zu verteidigen. Eine Mission, die sehr gut gelungen ist.

Die 170 Kilometer lange Etappe von Valvasone  nach Forni di Sopra war geprägt von einer neunköpfigen Ausreißergruppe, die lange Zeit einen enormen Vorsprung auf das Feld hatte. In dieser Gruppe waren einige Fahrer, die David Wöhrers zweiten Platz im Gesamtklassement gefährden hätten können. Darum hat das Tirol Cycling Team heute das Ruder in die Hand genommen und konnte schlussendlich die Lücke bis auf 13 Sekunden zufahren. „Wir haben heute sehr hart arbeiten müssen, um die Ausreißer einzuholen. Vor allem im sehr hügeligen Schluss haben wir alles gegeben“, erklärt David Wöhrer, der in einer 30-Mann-Gruppe vertreten war, welche die Ausreißer fast noch gestellt hätte.

Mit dieser beeindruckenden Leistung konnte David Wöhrer seinen zweiten Gesamtrang weiter absichern. Wöhrer liegt nun 38 Sekunden auf den Erstplatzierten Italiener Simone Antonini, aber bereits fast drei Minuten vor dem Drittplatzierten des Giro Friuli.

Ergebnis Etappe 2

Wöhrer und Fankhauser bei Tour della Regione Friuli mit Spitzenleistungen

Die Tour della Regione Friuli begann heute mit sehr guten Erfolgen für das Tirol Cycling Team. Am Vormittag beim Mannschaftszeitfahren über 20 Kilometer belegte das Team den ausgezeichneten Platz 7. Auf der ersten Etappe am Nachmittag holte sich David Wöhrer Platz 3.

David Wöhrer vom Tirol Cycling Team hat derzeit einen Lauf, wie ihn sich jeder Spitzensportler nur wünscht. Nach dem Mannschaftszeitfahren bei der Friaul-Rundfahrt waren die Tirol Cycler schon im Spitzenfeld. Aber die richtige Sensationsleistung war dann am Nachmittag auf der ersten Etappe auf dem Programm. David Wöhrer fand sich mit zwei weiteren Fahrern früh in einer Ausreißergruppe, die teilweise acht Minuten Vorsprung hatte. Und diesen Vorsprung konnten diese drei Fahrer auch halten. „Das passiert im Straßenrennsport echt selten, dass eine Ausreißergruppe so gut durchkommt“, fasst es David Wöhrer zusammen. Im Zielsprint der drei holte sich Wöhrer dann den dritten Platz auf dieser 110 Kilometer langen Etappe und liegt nun im Gesamtklassement der Tour auf Platz 2. Zusätzlich holte der Salzburger im Dienst des Tirol Cycling Teams mit dieser tollen Leistung auch das Sprinttrikot, das er nun morgen auf der zweiten Etappe tragen wird. „Heute ist es wirklich gut angelaufen“, meint Wöhrer. „Nach dem Erfolg am Wochenende in der Top.Radliga und dem heutige Rennen kann es jetzt ruhig so weiter gehen.“

Stark präsentiert sich auch Clemens Fankhauser im Norden Italiens. Er kam in einer Verfolgergruppe ins Ziel und belegte auf der heutigen Etappe schlussendlich den ausgezeichneten Platz und liegt damit für die kommenden Tage auf Lauerstellung.

Ergebnis Etappe 1

David Wöhrer belegt Platz 2 bei der „7th Croatia-Slovenia“

Das Tirol Cycling Team hat heute beim Eintagesrennen von Zagreb nach Novo Mesto eine tolle Teamleistung gezeigt. Mit David Wöhrer und Martin Weiss kommen zwei Fahrer unter die Top 10. David Wöhrer belegt den ausgezeichneten zweiten Platz.

Bei diesem Eintagesrennen der UCI-Klasse 1.2 über 177 Kilometer war David Wöhrer von Beginn an in einer Spitzengruppe mit dabei. Sieben Mann konnten sich schon sehr früh absetzen und hielten konstant den Vorsprung. David Wöhrer leistete hier viel Führungsarbeit und konnte zahlreiche Attacken abwehren. „Das Gelände hier ist eher flach bis hügelig, es gab nur einen Anstieg von knapp 300 Höhenmetern“, erklärt David Wöhrer. Dennoch zeigte der Bergspezialist des Tirol Cycling Teams, dass er auch bei solchen Rennen ganz vorne mit dabei sein kann. „Der spätere Sieger Primoz Roglic hat mehrmals attackiert und konnte mir schlussendlich 24 Sekunden im Ziel abnehmen. Dennoch bin ich mit dem zweiten Platz mehr als zufrieden“, so David Wöhrer.
Ausgezeichnet auch die Leistung von Martin Weiss, der auf dem siebten Platz ins Ziel in Novo Mesto einfährt. „Für unser Team war es ein tolles Rennen“, so Martin Weiss. „Für uns geht es dann morgen gleich direkt weiter nach Italien, wo wir an der Friaul-Rundfahrt teilnehmen. Dieses Rennen war die ideale Vorbereitung für uns.“

Gratulation an Emanuel Nösig und Stefan Kirchmair

Das Tirol Cycling Team gratuliert herzlich den beiden Tirolern Emanuel Nösig und Stefan Kirchmair, die heute beim Ötztaler Radmarathon eine tolle Leistung ablieferten. Nösig kam zum ersten Mal bei seinem Heimrennen aufs Podium und belegte Platz 2. Stefan Kirchmair kam knapp dahinter als dritter ins Ziel.

Ergebnis

Clemens Fankhauser beendet Baltic Chain Tour auf Platz 2

Nach seinem Sieg bei der Anpost Ras in Irland erklimmt Clemens Fankhauser vom Tirol Cycling Team zum zweiten Mal in diesem Jahr das Podest einer großen mehrtägigen Rundfahrt. Er beendet die Baltic Chain Tour auf dem ausgezeichneten zweiten Rang.

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„Es ist ein tolles Gefühl, nach diesen harten fünf Renntagen auf dem Podest dieser Tour zu stehen“, erklärt ein glücklicher Clemens Fankhauser. Sein Erfolgsrezept bei dieser internationalen Rundfahrt beschreibt der Zillertaler folgendermaßen: „Ich war auf jeder Etappe unter den besten zehn Fahrern, das war extrem wichtig, da hier die Zeitabstände sehr gering sind.“ Das zweite Erfolgsrezept war die Teamleistung des Tirol Cycling Teams. „Heute haben wir zum Beispiel über mehr als 120 Kilometer die Führungsarbeit im Feld geleistet, da in der Ausreissergruppe zwei Fahrer waren, die mir noch gefährlich hätten werden können. Ein großer Teil des Erfolges kommt als meinen Teamkollegen zu“, so Fankhauser.

Die letzte Etappe der Baltic Chain Tour war eben geprägt von dieser Aufholjagd, die schlussendlich auch gelang. Im Zielsprint  belegte Fankhauser heute den 10. Platz und sicherte damit seinen zweiten Platz im Gesamtklassement. Die Baltic Chain Tour 2014 hat der Niederländer Mathieu van der Poel gewonnen, der nach den fünf Tagen in Litauen, Estland und Lettland nur 24 Sekunden Vorsprung auf den Tirol-Cycling-Fahrer hat.

„Es waren sehr anstrengende fünf Tage. Die Etappen waren zwar eher flach, aber die Geschwindigkeit im Feld sehr hoch. Auch das Wetter und die starke Konkurrenz haben unserem Team alles abverlangt“, bilanziert Fankhauser,  der mit diesem Erfolg erneut bewies, dass er heuer international mehr als konkurrenzfähig ist.

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