Lukas Pöstlberger holt Platz 3 bei bayerischem Cup-Rennen

Heute, Sonntag, begann mit dem 42. Schwarzbräupreis in Zusmarshausen die Saison der Radrennen in Bayern. Das Tirol Cycling Team hat dieses gut besetzte Rennen schnell gemacht. Der Lohn: Lukas Pöstlberger kommt als sehr guter Dritter ins Ziel.

2015 03 29 152217

Fünf hügelige Runden mit jeweils 27 Kilometern standen heute, Sonntag, für das Tirol Cycling Team in Bayern auf dem Rennprogramm. Traditionell wird in Zusmarshausen mit dem Schwarzbräupreis die Saison der bayerischen Rennen eröffnet. Dementsprechend gut besetzt war das Teilnehmerfeld.

Das Tirol Cycling Team war fast zur Gänze am Start und hat heute das Renngeschehen maßgeblich mitbestimmt. Weiterhin ausgezeichnet in Form zeigt sich Lukas Pöstlberger, der sich mit Platz 3 seinen zweiten Podiumsplatz in dieser Saison sichert. Pöstlberger war dabei von Beginn an in einer 7-Mann-Spitzengruppe, die sich bereits in der ersten Runde absetzte. Drei Runden vor Schluss attackierten dann aus dieser Gruppe Tobias Erler, Michael Gogl und Lukas Pöstlberger ab und konnten sich den Sieg untereinander ausmachen. „Michael Gogl hat dann noch einmal am Berg attackiert und konnte sich absetzen. Ich bin mit meiner Leistung und dem dritten Platz sehr zufrieden, auch wenn ich Tobias Erler im Sprint gerne besiegt hätte“, fasst Pöstlberger sein Rennen zusammen.

Stark zeigt sich das gesamte Tirol Cycling Team: Alexander Wachter gewinnt den Sprint einer kleinen Verfolgungsgruppe, auch Florian Schipflinger kommt noch unter die Top 20 dieses bayerischen Cup-Rennens. (Foto: Mario Stiehl)

Markus Freiberger mit Platz 7 in Leonding

Der Start der Wiesbauer-Radbundesliga war heute das bekannt schwere Rennen in Leonding. Kälte und Rennverlauf haben heute viele Fahrer aufgeben lassen. Das Tirol Cycling Team holt mit Markus Freiberger (7.) einen Top-Ten-Platz.

2015 03 22 175521

Obwohl es heute für das Tirol Cycling Team nicht für einen Podiumsplatz in Leonding gereicht hat, ist Roland Pils, sportlicher Leiter des Teams, mehr als zufrieden mit dem Auftreten seiner jungen Fahrer. „Wir waren immer vorne dabei, haben immer wieder Akzente gesetzt und Markus Freiberger und Martin Weiss waren im Sprint um Platz vier gut mit dabei“, fasst Pils das Rennen aus Tiroler Sicht zusammen.

Spannender Rennverlauf

Mario Schoibl vom Tirol Cycling Team war heute aktivster Fahrer des Feldes und früh in einer Ausreißergruppe mit drei anderen Fahrern, die lange einen Vorsprung von rund einer Minute hielt. Auch Sebastian Schönberger zeigte sich in seiner Heimat sehr aktiv und hat gemeinsam mit den späteren Siegern Felix Großschartner und Gregor Mühlberger die Spitze attackiert. Mit einem Schnitt von über 41 km/h auf den rund 153 Kilometern war es ein hartes, schnelles Rennen, das viele Fahrer zum Aufgeben zwang. Mit Platz 7 zeigte sich Markus Freiberger vom Tirol Cycling Team ganz vorne in der Spitze und wurde damit auch drittbester U23-Fahrer des Feldes. Stark auch Martin Weiss, der mit Platz 12 in der Endabrechnung einen weiteren Spitzenplatz zum Auftakt der Bundesliga holt.

„Bei manchen unserer Fahrer hast du noch gemerkt, dass sie in den letzten Wochen erkrankt waren“, erklärt Pils. „Umso erfreulicher ist es, dass praktisch jeder der Fahrer versucht hat, Rennakzente zu setzen. Ich bin mir absolut sicher: Unsere Zeit in der Bundesliga mit Podiumsplätzen wird heuer noch kommen.

Nach dem ersten Rennen der Wiesbauer-Radbundesliga liegt das Tirol Cycling Team in der Teamwertung nun an dritter Stelle. (Foto: Eisenbauer)

Voll motiviert für die österreichische Rad-Bundesliga

2015 03 18 100139Am Sonntag, 22. März, beginnt in Leonding die österreichische Rad-Bundesliga. Das Tirol Cycling Team startet in die Österreich-Rennen mit 13 Fahrern. Nur David Wöhrer wird nach seinem Sturz in Istrien fehlen.

Nach intensiven Trainings- und Rennwochen in Istrien und Slowenien freuen sich die Fahrer des Tirol Cycling Teams nun auf den Start der heimischen Rennen in Leonding. Zum 55. Mal findet dieses Rundrennen statt. Mit dem jüngsten Team aller Zeiten – das Durchschnittsalter liegt bei 21 Jahren - will das Tirol Cycling Team auch in dieser Saison einen Spitzenplatz unter den österreichischen Mannschaften einnehmen.

Nachdem bei der Istrian Spring Trophy ein Großteil der Mannschaft mit Fieber aufgeben musste, sind für Leonding alle Fahrer wieder gesund. Nur David Wöhrer wird nach seinem Schlüsselbeinbruch fehlen. Das Ziel für die heimischen Bundesliga-Rennen ist klar definiert: Die sehr jungen Fahrer des Team finden hier eine Plattform, um sich national zu präsentieren. Die arrivierten Fahrer des Teams sollen vorne um die Siege mitfahren.

„Wir entscheiden von Rennen zu Rennen, wer als Kapitän fungiert und auf welche Fahrer die Strategie abgestimmt wird“, fasst Roland Pils, sportlicher Leiter des Teams, seine Ambitionen für 2015 zusammen. „es gibt keinen Fahrer, den wir in Richtung Gesamtwertung forcieren. Vielmehr werden die ersten Ergebnisse ausschlaggebend dafür sein, wie wir die weiteren Rennen anlegen.“

Die Bedeutung der Bundesliga-Rennen ist für das Tirol Cycling Team groß. Dennoch will man auch heuer auch bei großen internationalen Rennen im Nachwuchsbereich mit dabei sein. „Für unsere Fahrer ist beides wichtig. Regelmäßige Podiumsplätze in der heimischen Bundesliga sind für Fahrer und Team ein erklärtes Ziel“, so Pils.

Mit Martin Weiss, David Wöhrer, Lukas Pöstlberger, Alexander Wachter, Florian Schipflinger, Stefan Praxmarer, Mario Stock, Patrick Bosman und  Patric Schultus, Benjamin Brkic, Fabian Morianz, Sebastian Schönberger, Markus Freiberger und Mario Schoibl hat das Tirol Cycling Team jedenfalls eine schlagkräftige, junge Truppe, die sich für Bundesliga und Staatsmeisterschaften einiges vorgenommen hat.

Istrian Spring Trophy endet im Sprint des Feldes2015 03 15 180418
Pöstlberger im Gesamtklassement auf Platz 10

Die Istrian Spring Trophy endete heute mit einem Massensprint in Umag. Trotz der Krankheitsfälle und des Sturzes von David Wöhrer holte sich Lukas Pöstlberger im Gesamtklassement den ausgezeichneten 10. Platz.

Istrien. 156 Kilometer waren heute auf der letzten Etappe der Istrian Spring Trophy zu bewältigen. Von Pazin im Innenland Istriens ging es heute Richtung Umag, wo zum Schluss noch einmal drei Runden rund um Umag für die Fahrer am Programm standen. Nach einigen Attacken auf der Strecke ist die Etappe schlussendlich schnell erklärt: Das Feld kam praktisch geschlossen zum Zielsprint nach Umag. Über 160 Fahrer des Feldes wurden mit der gleichen Zeit gewertet.

Das Tirol Cycling Team bestand heute nur mehr aus Lukas Pöstlberger, nachdem auch Benjamin Brkic die letzte Etappe nicht mehr in Angriff nehmen konnte. „Dass ein Virus praktisch unsere ganze Mannschaft niedergestreckt hat, ist wirklich schade. Nach dem langen Trainingslager in Grado in den vergangenen zwei Wochen ist die Mannschaft aber gut unterwegs“, erklärt Roland Pils, der nun hofft, dass bis zum Start der österreichischen Rennen alle Fahrer wieder gesund werden. Der Sturz von David Wöhrer ist noch halbwegs glimpflich abgegangen. „David wird bis zu den großen Rennen im Sommer sicherlich wieder mit dabei sein“, ist Pils überzeugt.

Lukas Pöstlberger auf Platz 10
Umso beeindruckender ist die Leistung von Lukas Pöstlberger, der im Gesamtklassement der Istrian Spring Trophy mit nur 51 Sekunden Rückstand auf den Sieger Markus Eiberger Platz 10 belegen konnte. „Der Sieg im Prolog war für mich wichtig. Er ist ein gutes Zeichen, dass ich ganz vorne mitfahren kann“, so Pöstlberger. „Heute bin ich wirklich froh darüber, dass ich mich durchgekämpft habe. Platz 10 ist mit diesen Begleitumständen ein schöner Erfolg für mich.“
Die heutige Etappe gewonnen hat der Slowene Marko Kump, erfreulich aus österreichischer Sicht ist der Sieg von Markus Eiberger im Gesamtklassement. (Foto: Mario Stiehl)

Ergebnis

Istrian Spring Trophy: Lukas Pöstlberger holt sich Platz 15

Virus und Fieber begleiten das Tirol Cycling Team weiter bei der Istrian Spring Trophy. Auf der heutigen Etappe stieg auch Alexander Wachter mit Fieber vom Rad. Trotzdem fährt Lukas Pöstlberger in der Spitze mit und holte sich heute Platz 15 auf der Etappe.

Nachdem nun auch Alexander Wachter erkrankt ist, sind vom Tirol Cycling Team bei der Istrian Spring Trophy nur mehr Benjamin Brkic und Lukas Pöstlberger übrig. Auf der heutigen Etappe von Vrsar nach Motovun über  157 Kilometer konnte Lukas Pöstlberger dennoch überzeugen. „Natürlich ist ohne Mannschaftsunterstützung nicht mehr die Welt möglich, aber Benjamin und ich versuchen, immer irgendwie vorne mit dabei zu sein und haben uns heute eigentlich ganz gut gehalten“, erklärt Pöstlberger.

Rund drei Kilometer vor dem letzten Anstieg in das Trüffeldorf Motovun stürzte dann Benjamin Brikic leider in einer hektischen Rennphase, dem jungen Fahrer des Tirol Cycling Teams ist dabei aber nichts passiert.

Im Anstieg nach Motovun musste Lukas Pöstlberger dann die Favoriten ziehen lassen. „Da konnte ich dann nicht mehr mithalten, weil ich das ganze Rennen lang schon gearbeitet habe, um den Anschluss nicht zu verlieren“, so Pöstlberger.

Umso imposanter sein Ergebnis. Mit nur 28 Sekunden Rückstand auf den heutigen Sieger Markus Eiberger belegt Pöstlberger den 15. Platz auf der Etappe. Auch Benjamin Brkic zündet nach dem Sturz noch einmal den Turbo, rollt das Feld von hinten auf und kommt mit nur einer Minute Rückstand auf Platz 56 ins Ziel. Gewonnen hat die Etappe der Österreicher Markus Eiberger, der mit diesem Sieg auch in das gelbe Trikot der Istrian Spring Trophy schlüpft.

Ergebnis

Istrian Spring Trophy: „So viel Pech haben wir uns nicht verdient!“

So ist Radsport: Nach den glücklichen Gesichtern nach dem Prolog-Sieg von Lukas Pöstlberger bei der Istrian Spring Trophy folgte heute, Freitag, ein rabenschwarzer Tag für das Tirol Cycling Team: David Wöhrer kommt zu Sturz – Verdacht auf Schlüsselbeinbruch. Mario Schoibl und Patrick Bosman steigen krankheitsbedingt vom Rad.

„So viel Pech haben wir uns echt nicht verdient“, fasst Lukas Pöstlberger die zweite Etappe der Istrian Spring Trophy aus Sicht des Tirol Cycling Teams zusammen. Der Mann im gelben Trikot musste heute zuschauen, wie sich rund um ihn die Mannschaft des Tirol Cycling Teams praktisch auflöste. Sehr früh im Rennen kam die erste Hiobsbotschaft. David Wöhrer, der Bergspezialist des Teams, kam mit mehreren Fahrern zu Sturz und musste ins Krankenhaus nach Pula gebracht werden. Die Diagnose: Schlüsselbeinbruch. Damit fällt David Wöhrer sicherlich für mehrere Wochen aus.

Krankheitsfälle
Aber es kam heute noch schlimmer für das Tirol Cycling Team. Während des Rennes mussten Mario Schoibl und Patrick Bosman erschöpft vom Rad steigen. Der Virus, der auch schon den Start von Sebastian Schönberger verhindert hat, dürfte auch die zwei Fahrer erwischt haben. Auch Alexander Wachter ist angeschlagen.
Damit waren heute die Chancen das gelbe Trikot zu verteidigen, nicht gegeben. An der Seite von Lukas Pöstlberger konnte nur noch Benjamin Brikic Helferdienste leisten. Und das war einfach zu wenig. Dennoch ist Lukas Pöstlberger mit der Spitzengruppe von rund 30 Fahrern in den letzten Anstieg nach Labin gefahren und hat tapfer mitgehalten. „Benjamin Brkic und Alex Wachter haben heute toll für mich gearbeitet, dafür ein herzliches Dankeschön. Mehr war heute nicht drinnen für unser dezimiertes Team“, so Pöstlberger. Mit Platz 21 und nur rund 30 Sekunden Rückstand hat Lukas Pöstlberger unter diesen Umständen ein sensationelles Rennen abgeliefert. Gewonnen hat diese Etappe der Istrian Spring Trophy der Russe  Sergey Nikolaev vor dem Österreicher Markus Eiberger.

„Zum aus der Haut fahren!“
Für den sportlichen Leiter des Tirol Cycling Teams – Roland Pils – war es heute ein harter Tag. Die erkrankten und verletzten Fahrer müssen jetzt so schnell wie möglich nach Österreich. „Ich kann nur hoffen, dass sie alle schnell wieder gesund werden. Unsere jungen Fahrer haben heuer so viel in die Vorbereitung und ins Training investiert. Wir wissen, dass sie ganz vorne mitfahren könnten. Augenblicklich fällt mir nur ein Wort ein: ungerecht“, erklärt Roland Pils.

Ergebnis

Lukas Pöstlberger gewinnt Auftaktprolog der Istrian Spring Trophy

2015 03 12 164210

Heute startete die Istrian Spring Trophy mit einem zwei Kilometer langen Prolog am Hafen von Umag. Lukas Pöstlberger vom Tirol Cycling Team holte sich seinen ersten Sieg in dieser Saison.

Umag. Die viertägige Istrian Spring Trophy zählt zu den europäischen Frühjahrsklassikern und ist auch heuer wieder international gut besetzt. Die Rundfahrt wurde heute mit einem zwei Kilometer langen Prolog mitten in Umag gestartet. Und für das Tirol Cycling Team hätte es besser nicht laufen können: Lukas Pöstlberger, im vergangenen Jahr durch einen Beckenbruch im Frühjahr mit einer durchwachsenen Saison, konnte bei diesem Prolog den Sieg für sich holen. Erfreulich ist das Ergebnis für Österreich: Hinter Pöstlberger kommen Michael Taferner (2.) und Felix Großschartner (3.) ebenso aufs Podium.

„Es war natürlich bei der Kürze des Prologs sehr knapp“, freut sich Lukas Pöstlberger. „Aber ich bin wirklich glücklich darüber, dass es mit dem Sieg geklappt hat. Ich habe diesen Winter sehr viel in den Formaufbau investiert und jetzt zeigt sich der Erfolg.“

Sehr erfreulich auch das Teamergebnis von Tirol Cycling. Mit Alexander Wachter (16.) und Patrick Bosman (19.) findet man noch zwei aus der Mannschaft unter den Top 20 des Prologs.
Jetzt warten auf Lukas Pöstlberger und das Tirol Cycling Team noch drei schwere Tage in den Hügeln Istriens. „Wir haben mehrere Szenarien durchgespielt und werden natürlich morgen versuchen, die Führung zu verteidigen. Aber wir wissen, dass die Zeitabstände nach dem Prolog sehr gering sind. Morgen beginnt das Rennen also wieder neu“, so Pöstlberger.

Ergebnis

Facebook Ride with passion

twitter-box


 shop