Mario Schoibl beendet Baltic Chain Tour unter den Top 10

mario schoiblAuf der dritten und letzten Etappe der Baltic Chain Tour über 180 Kilometer kam es heute, Donnerstag, wieder zu einem Massensprint. Patrick Bosman und Mario Schoibl vom Tirol Cycling Team kamen unter die Top 20. Mario Schoibl beendet die kurze Rundfahrt in den baltischen Staaten auf dem sehr guten 8. Gesamtrang.
 
Auf der 180 Kilometer langen Schleife von Valga über Smiltene und Valmiera zurück nach Valga hat sich bei der Baltic Chain Tour heute im Gesamtklassement nicht mehr viel getan. Trotz einiger Spitzengruppen und einer sehr aktiven Fahrweise des Tirol Cycling Teams kam es zum Schluss dieser dreitägigen Rundfahrt zu einem Massensprint in Valga, den der Schwede Alexander Gingsjö vor dem deutschen Theo Reinhardt für sich entschied. Ganz vorne im Sprint mit dabei waren für das Tirol Cycling Team auch heute wieder Mario Schoibl und Patrick Bosman. Der junge Bosman holte sich im Sprint Platz 12 und wurde damit im Gesamtklassement der U23-Fahrer sehr guter 12. dieser Rundfahrt.
 
Auch Mario Schoibl konnte seinen Spitzenplatz im Gesamtklassement verteidigen. Mit Rang 19 auf der letzten Etappe kam Mario Schoibl im Gesamtklassement auf Platz 8. Mit nur 19 Sekunden Rückstand auf den Gesamtsieger Andriy Kulyk (Ukraine) ist Schoibl mit seinem Abschneiden sehr zufrieden. „Die geringen Zeitabstände haben heute dazu geführt, dass die Ausreißversuche immer wieder von den führenden Teams unterbunden wurden. Als Mannschaft haben wir uns hier aber sehr gut präsentiert. Vor allem für unsere jungen Fahrer waren diese drei Tage sehr wichtig, da hier mit einem sehr hohen Schnitt gefahren wurde“, meint Mario Schoibl.
 
Neben Patrick Bosman (Platz 13) schaffte es auch noch der junge Florian Schipflinger vom Tirol Cycling Team im Gesamtklassement der U23-Fahrer unter die Top 20. Er holte sich mit konstanter Fahrweise Platz 19. In der Teamwertung holte sich das Tiroler Team den guten 8. Platz.

Baltic Chain Tour: Schoibl schiebt sich im Gesamtklassement weiter vor

mario schoibl chain tourDie zweite Etappe der Baltic Chain Tour von Pärnu nach Valga über 193 Kilometer endete heute nach vielen Ausreißversuchen mit einem Massensprint des gesamten Feldes. Mario Schoibl landete dabei auf Platz 9 und schiebt sich damit im Gesamtklassement auf Platz 7 vor.
 
Von Beginn an wurde auf der zweiten Etappe bei strahlendem Wetter immer wieder versucht, eine Spitzengruppe zu formieren. Diese Gruppen wurden aber bei der Baltic Chain Tour heute immer wieder gestellt. Am längsten hielt sich eine Gruppe, in der Martin Weiss für das Tirol Cycling Team mit dabei war.
 
In der zweiten Hälfte des Rennens war es aber dann ziemlich klar, dass es heute nach den 193 Kilometern bei dieser Rundfahrt zu einem Massensprint kommen würde. „Vielen Dank an Patrick Bosman, der mich heute im Sprint in Position gebaucht hat“, erklärt Mario Schoibl, der sich heute mit seinem neunten Rang auf der Etappe im Gesamtklassement um einen Platz auf Rang 7 verbessern konnte. „Wir sind heute sehr aktiv gefahren, hatten bei jedem Ausreißversuch einen Fahrer mit dabei. Im Gesamtklassement bin ich jetzt nur 19 Sekunden hinter dem Führenden Andriy KULYK“, meint Mario Schoibl, der sich nun auf ein spannenden Finale bei der dritten Etappe freut. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 46 km/h war die heutige Etappe übrigens extrem schnell und hat von den Fahrern viel gefordert. Morgen, Donnerstag, stehen bei der Baltic Chain Tour noch einmal 180 Kilometer auf dem Programm.

Starker Beginn für Mario Schoibl bei Baltic Chain Tour

mario schoibl actionAuf der ersten Etappe der Baltic Chain Tour von Tallinn nach Pärnu über rund 170 Kilometer konnte das Tirol Cycling Team einen schönen Erfolg feiern. Mario Schoibl kam mit einer Spitzengruppe ins Ziel und holte sich im Sprint Platz 8.
 
Die dreitägige Rundfahrt durch Litauen, Estland und Litauen startete heute, Dienstag, in Tallinn bei strahlend blauem Wetter. Auch der starke Rückenwind auf der Etappe motivierte die Fahrer des Feldes, von Beginn an zu attackieren. Die entscheidende Spitzengruppe mit 16 Fahrern aus allen Teams der Rundfahrt konnte sich nach rund 70 Kilometern absetzen. Mit dabei: Mario Schoibl vom Tirol Cycling Team. „Durch den Rückenwind wurde heute sehr schnell gefahren. Es war schnell klar, dass diese Spitzengruppe es bis ins Ziel schaffen könnte, da alle Mannschaften vertreten waren“, erklärt Schoibl den Rennverlauf.
 
Schoibl versuchte sogar, kurz vor dem Ziel noch eine entscheidende Attacke zu setzen, das Grundtempo der Ausreißer war aber so hoch, dass es ihm nicht gelang. Die 16 Mann kamen schließlich gemeinsam ins Ziel und sprinteten um den Tagessieg. Mit Platz 8 holte sich Mario Schoibl im Sprint einen sehr guten Platz und hat nun alle Möglichkeiten, sich bei dieser Rundfahrt ganz vorne zu platzieren. „Mit dem Sprint bin ich nicht ganz glücklich, weil ich auf dieser Etappe mit einem Podiumsplatz spekuliert habe. Aber es kommen noch zwei schwere Etappen und ich hoffe, im Gesamtklassement noch einige Plätze gut zu machen“, so Schoibl. Gewonnen hat die erste Etappe der Baltic Chain Tour der Finne Matti Manninen.

Internationale Einsätze im August

Die kommenden zwei Wochen sind die Fahrer des Tirol Cycling Teams international unterwegs. Besonders erfreulich: Bei der Tour de l'Avenir – einem der international wichtigsten U23-Rennen – stellt das Tirol Cycling Team vier von sechs Fahrern des österreichischen Nationalteams.
 
Was 1961 als „Tour de France der Amateure“ begann, ist heute wohl eines der wichtigsten Rennen für U23-Fahrer weltweit. Seit 2007 ist die Tour de l'Avenir in Frankreich Teil der Serie UCI Under 23 Nations Cup. Von 22. bis 29. August ist auch das österreichische Nationalteam bei diesem wichtigen Etappenrennen mit den besten U23-Fahrern Österreichs mit dabei. Das Tirol Cycling Team stellt dabei vier der sechs Fahrer des Nationalteams.
 
Das österreichische Aufgebot für die  Tour de l'Avenir 2015:
Michael Gogl (Tirol Cycling Team), Alexander Wachter (Tirol Cycling Team), Sebastian Schönberger (Tirol Cycling Team), Benjamin Brkic (Tirol Cycling Team), Gregor Mühlberger (Felbermayr Simplon Wels) und Dennis Paulus (Amplatz BMC).
 
„Diese Nominierungen machen uns sehr stolz“, erklärt Teammanager Thomas Pupp. „Wer zwei Drittel des U23-Nationalteams stellt, der kann sich schon als Talenteschmiede des Landes betrachten.“
 
Baltic Chain Tour
Am 18. August beginnt für das Tirol Cycling Team auch die dreitägige Rundfahrt „Baltic Chain Tour“, die durch die drei Staaten Estland, Lettland und Litauen führt. Die Rundfahrt ist heuer kürzer als in den vergangenen Jahren, da die Finanzierung der Rundfahrt dem Veranstalter Probleme bereitet hat. Viele europäische Nationalteams entsenden aber ihre Nachwuchsmannschaften.
Das Tirol Cycling Team wird mit folgenden Fahrern an der Baltic Chain Tour teilnehmen: Patrick Bosman, Florian Schipflinger, Mario Schoibl, Markus Freiberger, Mario Stock und Martin Weiss.

Tour Alsace: Lukas Pöstlberger aktivster Fahrer – Benjamin Brkic erobert Platz 14

Die Tour Alsace 2015 war eine echte Herausforderung für das Tirol Cycling Team, die sehr gut bewältigt wurde. In dem starken Fahrerfeld holte sich Lukas Pöstlberger die Wertung des aktivsten Fahrers. Benjamin Brkic belegte im Gesamtklassement den ausgezeichneten 14. Platz.
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Auch auf der letzten Etappe der Tour Alsace von Colmar nach Sélestat (160 Kilometer) war das Tirol Cycling Team überaus aktiv. Martin Weiss war lange in einer Spitzengruppe mit 16 Fahrern, die erst rund 20 Kilometer vor dem Ziel gestellt wurde. In Sélestat kam es dann heute zum erwarteten Massensprint, den der Belgier Timothy DUPONT für sich entschied.
 
„Die Tour war wirklich schwer“, fasst es Roland Pils, sportlicher Leiter des Tirol Cycling Teams zusammen. „Hier wird um jede Wertung gekämpft, es gibt keine ruhige Minute und im Nachwuchsbereich sind die stärksten Fahrer Europas hier am Start.“
 
Umso erfreulicher ist die Bilanz des Tirol Cycling Teams. Lukas Pöstlberger gewinnt die Wertung des aktivsten Fahrers. Das ist jener Fahrer, der bei allen Punktewertungen am meisten Punkte holt. „Ein tolles Gefühl ist das im radverrückten Frankreich auf dem Podium zu stehen“, meint Lukas Pöstlberger. „Ich habe für diese Wertung hart gearbeitet und bedanke mich beim Team für die Unterstützung.“
Sensationell ist auch die Leistung des Tirolers Benjamin Brkic. Er holt sich den 14. Platz im Gesamtklassement und fährt mit wesentlich älteren Nachwuchsfahrern bei dieser Tour auf einer Ebene. „Rechnet man den Rückstand vom Prolog weg, wäre Benjamin weit in die Top 10 vorgestoßen“, so Roland Pils.
 
Gewonnen hat die Tour Alsace 2015 der Norweger Vegard Stake LAENGEN.
 
Alle Ergebnisse der Tour Alsace: http://www.procyclingstats.com/race.php?id=150624

Tour Alsace: Die jungen Fahrer zeigen groß auf | Mario Schoibl mit Podiumsplatz in St. Anton am Arlberg

Auf der Etappe von Ribeauvillé nach Markstein der Elsass-Rundfahrt zeigen die jungen Fahrer des Tirol Cycling Teams, was in ihnen steckt. Markus Freiberger wird aktivster Fahrer der Etappe. Benjamin Brkic holt sich Platz 4 im Zielsprint und liegt im Gesamtklassement nun auf dem sensationellen 14. Platz.
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Es war die Königsetappe der Tour Alsace 2015 mit gleich vier Bergwertungen und mit dem Grand Ballon zum Schluss der Etappe – einem Aufstieg von rund 1000 Höhenmetern. Und bist zu diesem letzten Anstieg ist Markus Freiberger vom Tirol Cycling Team einer der prägenden Fahrer. In einer Spitzengruppe holt er sich bei Sprint- und Bergwertungen immer wieder Punkte und wird so zum aktivsten Fahrer dieser Etappe. „Es ist ein imposantes Gefühl, wenn du nach so einer schweren Etappe dann im Ziel auf der Bühne stehst und ein Trikot für deine Leistungen übergestreift bekommst“, erklärt ein zufriedener Freiberger im Ziel.
 
Eine sensationelle Leistung gelingt auch dem jungen Benjamin Brkic. Über den Grand Ballon kommt der junge Innsbrucker souverän und kann in der kurzen Abfahrt bis ins Ziel sehr gut mithalten. Mit Platz 4 im Ziel kann sich Brkic auch im Gesamtklassement verbessern und liegt nun auf dem sehr guten 14. Platz. die Zeitrückstände im Gesamtranking sind so, dass für Benjamin Brkic durchaus noch ein Platz in den Top 10 möglich ist. „Wir fahren einfach heute die letzte Etappe sehr aktiv und schauen am Ende des Tages, ob sich eine weitere Verbesserung ausgeht. Mit der bisherigen Tour bin ich aber sehr zufrieden“, meint Benjamin Brikic.
 
Alle Ergebnisse der Tour Alsace: http://www.procyclingstats.com/race/Tour_Alsace_2015_Stage_3_Markstein

Mario Schoibl mit Podiumsplatz in St. Anton am Arlberg

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Vor toller Zuschauerkulisse fand gestern, Samstag, im Herzen von St. Anton am Arlberg das inzwischen schon traditionelle Kriterium statt. Die 30 Runden durch die Skimetropole waren das Vorspiel zum heutigen „Arlberg Giro“, bei dem rund 1200 Fahrer und Fahrerinnen an den Start gehen.
 
Kriteriums-Spezialist Mario Schoibl konnte für das Tirol Cycling Team bei diesem spannenden Rennen wieder zuschlagen und holte sich den ausgezeichneten dritten Platz hinter dem Sieger Matthias Brändle und dem Spanier Victor de la Parte. Es war ein enger Kampf zwischen diesen drei Fahrern um die Punkte in den Wertungsrunden, die gemeinsam das Renngeschehen dominierten
„Der Kurs hier in St. Anton ist wirklich sehr schwierig, die Zielgerade geht leicht bergauf, da wird der Sprint um die Punkte noch einmal schwieriger. Die Stimmung im ganzen Ort war grandios, dem Veranstalter kann man nur gratulieren“, erklärt Mario Schoibl im Ziel. „Matthias ist heute taktisch sehr klug gefahren und hatte starke Beine. Ich bin mit meinem dritten Platz in diesem sehr guten Feld wirklich zufrieden.“
 
Alle Ergebnisse des Arlberg Giro: www.arlberg-giro.com

Tour Alsace: Ausreißerkönig Pöstlberger

Auch auf der heutigen Etappe der Elsass-Rundfahrt geht Lukas Pöstlberger in eine Spitzengruppe, wird zum aktivsten Fahrer gewählt und führt nun in der Wertung „Kilometer 68“.
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Diese Wertung ist eine Besonderheit der Elsass-Rundfahrt. Auf jeder Etappe wird nach genau 68 Kilometern geschaut, wer an der Spitze liegt. Damit will man besonders engagierte Fahrer auszeichnen, die von Beginn an das Rennen aktiv gestalten.
 
Nachdem Lukas Pöstlberger vom Tirol Cycling Team bereits gestern einen Großteil der Etappe in einer Spitzengruppe verbracht hat, war der Oberösterreicher auch heute über weite Teile der 150 Kilometer von Dannemarie nach Huningue und holt sich auch für die Berg- sowie Sprintwertung wichtige Punkte.
 
„Es war eine sehr schöne Etappe, die zwei leichten Berge waren am Beginn, der Schluss war eher flach“, erklärt Lukas Pöstlberger. Mit diesem Streckenprofil war auch ein Massensprint in Huningue vorprogrammiert, den Belgier Timothy DUPONT für sich entschied. Das Feld wurde dann zeitgleich mit dem Sieger gewertet. Bester vom Tirol Cycling Team war im Sprint Martin Weiss aus Platz 27.
 
Alle Ergebnisse der Tour Alsace: http://www.procyclingstats.com/race.php?id=150621
 
Fotocredit: Elisa Haumesser

Guter Beginn bei Tour Alsace | Michael Gogl wird Stagiaire bei Tinkoff-Saxo

poestlberger alsaceNach Prolog und erster Etappe der Elsassrundfahrt 2015 konnte vor allem Lukas Pöstlberger vom Tirol Cycling Team überzeugen.
 
Beim gestrigen Prolog zu Beginn der Tour Alsace über sieben Kilometer in Sausheim stieg Lukas Pöstlberger nach einer längeren Radpause wieder in das Renngeschehen ein. Mit Platz 20 in diesem Einzelzeitfahren und nur 13 Sekunden Rückstand ist Pöstlberger von Beginn an der heißeste Kandidat des Tirol Cycling Teams auf einen Spitzenplatz im Gesamtklassement.
 
Das stellte Pöstlberger auch auf der ersten Etappe über 159 Kilometer heute unter Beweis. Pöstlberger befindet sich lange in einer Spitzengruppe von acht Fahrern und holt sich bei Zwischensprints immer wieder wertvolle Punkte. Leider ist es ihm nur sehr knapp nicht gelungen, das Trikot des besten Sprinters zu übernehmen. „Nach der längeren Rennpause fühlten sich die ersten Kilometer hart an, aber inzwischen bin ich schon wieder gut unterwegs“, erklärt Lukas Pöstlberger, dessen Spitzengruppe dann aber kurz vor dem Ziel eingeholt wurde. Weniger Glück hatte heute David Wöhrer, der zu Sturz kam, sich aber nicht verletzte. Dennoch musste Wöhrer alleine hinter dem Feld ins Ziel rollen. Einen Defekt hatte in der letzten Abfahrt auch Sebastian Schönberger, der damit im Gesamtklassement kaum mehr eine Rolle spielen dürfte.
 
Alle Ergebnisse der Tour Alsace: http://www.procyclingstats.com/race/Tour_Alsace_2015_Stage_1_Bischoffsheim
 

 

Michael Gogl erhält Chance bei Tinkoff-Saxo
 
michi gogl portrait1Seit heute, Donnerstag, ist es nun auch offiziell: Michael Gogl wird ab 1. August als Stagiaire eine Chance beim bekannten Team Tinkoff-Saxo bekommen. Gogl konnte sich gemeinsam mit Felix Großschartner unter mehreren internationalen Bewerbern durchsetzen und wird bereits nächste Woche für das Pro-Tour-Team die Dänemark-Rundfahrt fahren.
 
„Ein kleiner Traum ist wahr geworden, doch jetzt kommt erst die große Herausforderung, und zwar diese Chance zu nutzen, und mich für einen Profivertrag zu empfehlen“, meint Michael Gogl.
Das Tirol Cycling Team ist sehr stolz darauf, dass heuer gleich zwei Fahrer des Teams (Pöstlberger, Gogl) einen Stagiaire-Vertrag bei einem der großen internationalen Teams bekommen haben, auch wenn die beiden Leistungsträger bei den kommenden Rennen dem Tirol Cycling Team fehlen werden. „Wir haben uns immer schon als Sprungbrett für junge österreichische Talente hin zu internationalen Mannschaften gesehen“, erklärt Teammanager Thomas Pupp. „Jetzt müsste uns es uns noch gelingen, dass diese oft jahrelange Ausbildungsarbeit auch finanziell gewürdigt wird. Es wäre für alle Continental-Teams hilfreich, wenn die UCI hier eine Regelung schaffen würde, dass die großen Teams zumindest eine kleine Abgeltung für einen Stagiaire bezahlen. Dieses Geld würde sofort wieder in neue Talente investiert und so würde alle profitieren.“

David Wöhrer holt sich Podiumsplatz bei Erlauftaler Radsporttagen

Die dreitägigen Erlauftaler Radsporttage waren auch 2015 international sehr gut besetzt. Das Tirol Cycling Team konnte an allen drei Tagen Top-Platzierungen erreichen. Heute, Sonntag, kam David Wöhrer als dritter ins Ziel.
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154 Kilometer standen heute bei dritten Rennen der Erlauftaler Radsporttage auf dem Programm. Schon in der ersten Runde konnte sich rund ein Dutzend Fahrer vom Feld absetzen, die dann in der zweiten Runde noch einmal zehn Mitstreiter dazu bekam. In diesem Spitzenfeld war das Tirol Cycling Team bestens mit Martin Weiss, Mario Stock, Markus Freiberger, David Wöhrer und Mario Schoibl vertreten.
 
Rund drei Runden vor Schluss wurde in dieser Spitzengruppe noch einmal das Tempo verschärft. Die Gruppe fiel auseinander, Martin Weiss und David Wöhrer konnten hier nicht nur mithalten, sondern lieferten auch wertvolle Führungsarbeit.
 
„Die Rennen hier in Purgstall sind immer sehr schnell und es wird bergauf immer ohne Kompromisse attackiert“, erklärt David Wöhrer, der heute schlussendlich gemeinsam mit Stefan Rabitsch und Clemens Fankhauser gemeinsam ins Ziel kam und im Sprint dieser verbliebenen Ausreißer sehr guter Dritter wurde. „Die Form stimmt, ich freue mich jetzt kommende Woche auf die Elsass-Rundfahrt und hoffe, dass ich dort in den Bergen aufzeigen kann“, so Wöhrer.
 
Auch bei Martin Weiss stimmt die Form. Er kommt auf Platz 9 ins Ziel und holt sich so den zweiten Top-10-Platz an diesem Tag für das Tirol Cycling Team.
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Bereits gestern konnte einer der Jüngsten des Teams bei den Erlauftaler Radsporttagen aufzeigen. Markus Freiberger holte sich beim zweiten Rennen in Purgstall den sehr guten sechsten Platz, gefolgt von Mario Schoibl, der nach seinem Sieg beim Kriterium am Freitag im Straßenrennen mit Platz 8 sehr zufrieden ist.
 
Alle Ergebnisse der Erlauftaler Radsporttage:
www.computerauswertung.at/veranstaltung.php?V_ID=150726
 
Foto: Eisenbauer

Mario Schoibl gewinnt Kriterium der Int. Erlauftaler Radsporttage

mario schoiblDie dreitägigen Erlauftaler Radsporttage haben heute, Freitag, mit einem Kriterium über 50 Runden in Purgstall begonnen. Mario Schoibl vom Tirol Cycling Team holt sich überlegen den Sieg bei diesem prestigeträchtigen Rennen.
 
Mit einem Schnitt von 43,7 km/h ging es heute beim Kriterium der Erlauftaler Radsporttage über die 50 Runden (65 Kilometer) in Purgstall richtig heiß her. Von Beginn an war es ein harter Zweikampf um den Sieg zwischen Mario Schoibl und dem deutschen Florian Bissinger, die sich lange die einzelnen Wertungen untereinander aufteilten.
 
„Es war das ganze engen sehr eng zwischen mir und Florian“, erklärt auch Mario Schoibl. „Als ich aber dann die vorletzte Wertung für mich entscheiden konnte, war ich mir ziemlich sicher, dass ich dieses Rennen heimfahre.“ Bissinger hatte allerdings auch etwas Pech und stürzte in einer der Wertungsrunden.
 
Mit dem finalen Zielsprint machte aber Mario Schoibl alles klar. „Purgstall scheint für das Tirol Cycling Team ein guter Boden zu sein“, meint der glückliche Sieger, der das Kriterium mit acht Punkten Vorsprung vor Florian Bissinger (GER) und Alexander Müller (ebenfalls Deutschland) gewann.

Backstage 2015 Tirol Cycling Team Day 9

Eine erfolgreiche Österreich Rundfahrt geht in Bregenz zu Ende

Mit einem Massensprint praktisch auf die Seebühne Bregenz endete heute die Österreich Rundfahrt 2015. Mit sehr engagierte Fahrweise, eine Etappensieg und tollem Radsport hat sich das Tirol Cycling Team gut präsentiert.
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Es war heute ein würdiger Abschluss für die Österreich Rundfahrt. Im Massensprint holte sich der Italiener Moreno Moser heute den Etappensieg. Das Tirol Cycling Team gratuliert dem Team Vorarlberg herzlich zum gelben Trikot.
 
Die heutige Etappe von Innsbruck nach Bregenz war für das Tirol Cycling Team ein Spiegelbild der vergangenen Tage. Das junge Team rund um Etappensieger Lukas Pöstlberger hat sich auch heute nicht versteckt, immer wieder versucht, in Ausreißergruppen mit dabei zu sein und aktiv zu fahren. „Ich glaube schon, dass man sagen kann, dass Lukas Pöstlberger in Summe der aktivste Fahrer der Österreich Rundfahrt ist“, meint Roland Pils, sportlicher Leiter des Tirol Cycling Teams. „Darum bin ich auch besonders froh, dass unser aller Engagement mit einem Etappensieg gekrönt wurde.“
 
Roland Pils denkt dabei gerne an die vergangenen Tage zurück: Die Führungsarbeit von Lukas Pöstlberger oder Michael Gogl, der vierte Platz auf dem Glockner von David Wöhrer, die unglückliche Etappe nach Matrei i. O. mit der Neutralisation der Führungsgruppe. „Ich bin sehr stolz, auf meine acht Fahrer. Sie haben mehr als ihr Bestes gegeben“, so Pils.
 
Zufrieden zeigt sich auch Teammanager Thomas Pupp. „Alle österreichischen Teams konnten sich sehr gut präsentieren. Ein großes Lob gilt dem Organisationsteam der Österreich Rundfahrt. Sie haben einen guten Job gemacht“, meint Pupp – und ergänzt: „Ich bin mir absolut sicher, dass aus den Reihen des Tirol Cycling Teams einige den Weg in ein Profiteam schaffen können. Das haben sie bei dieser Rundfahrt bewiesen.“
Auch Lukas Pöstlberger ist am Ziel in Bregenz mit seiner Österreich Rundfahrt sehr zufrieden. „Wer es oft probiert, wird belohnt“, meint Pöstlberger. „Nach meinem Etappensieg in Innsbruck habe ich so viel positives Feedback erhalten, dass ich es noch gar nicht fassen kann. Ich sage allen, die mit mir mitgefiebert haben, ein herzliches Dankeschön. Ich bin fasziniert davon, wie groß die Wertschätzung des Radsports inzwischen wieder ist“, meint der Etappensieger aus Oberösterreich.
 
Für das Tirol Cycling Team gibt es jetzt nur eine kurze Pause. Ende Juli stehen einige Rennen in Ungarn an. Und dann kommt für das junge Team schon das nächste Highlight: Die Elsass-Rundfahrt, eine der wichtigsten Nachwuchsrundfahrten in Europa.


Alle Ergebnisse:  http://www.procyclingstats.com/race.php?id=150570

Backstage 2015 Tirol Cycling Team Day 8

Österreich Rundfahrt: Lukas Pöstlberger siegt sensationell in Innsbruck

Endlich kam auf der 8. Etappe der Österreich Rundfahrt 2015 eine Spitzengruppe durch. Und endlich hatte Lukas Pöstlberger vom Tirol Cycling Team auch das Glück auf seiner Seite. In Innsbruck feiert Pöstlberger seinen ersten Etappengewinn bei der Ö-Tour.
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Lukas Pöstlberger hat es in der vergangenen Woche mehrmals probiert. Kaum ein anderer Fahrer war so oft in einer Spitzengruppe vertreten. Vor allem als kurz vor Matrei i. O. das Rennen neutralisiert wurde, war Pöstlberger bereits auf dem besten Weg zu einem Podiumsplatz. Heute, Samstag, hat es dann endlich funktioniert. Und zur Freude des Tirol Cycling Teams feiert der junge Oberösterreicher genau in Innsbruck seinen ersten Etappenerfolg bei der Österreich Rundfahrt.
 
Gestartet wurde die 8. Etappe heute in Kitzbühel und sehr früh löste sich genau jene Spitzengruppe, die auch im Ziel in Innsbruck noch eine Minute Vorsprung auf das Hauptfeld retten konnte. Bereits vor Itter waren diese rund 20 Mann bereits an der Spitze und gaben das Heft nicht mehr aus der Hand. „Es war eine sehr gute Gruppe, die wichtigen Teams waren vertreten, wir konnten ordentlich Gas geben“, erklärt Lukas Pöstlberger, der in dieser Spitzengruppe gemeinsam mit Teamkollegen Michael Gogl auch seinen Teil der Führungsarbeit leistete. Und das bei einem Schnitt von 48,5 km/h, denn heute wurde wirklich schnell gefahren. Die Spitzengruppe kam 20 Minuten früher als erwartet ins Ziel.
 
Verdienter Sieg
Das Rennen war dabei spannend wie selten. Erst kurz vor Hall in Tirol stand fest, dass das Hauptfeld die Lücke nicht mehr schließen können würde, zu diesem Zeitpunkt waren noch 17 Fahrer ganz vorne mit dabei. Lukas Pöstlberger hat dann erst im Stadtzentrum von Innsbruck attackiert, keiner seiner Ausreißerkollegen konnte folgen. Ins Ziel kam Pöstlberger dann mit 13 Sekunden Vorsprung. „Ich war selbst ein wenig überrascht, als ich mich auf der 100-Meter-Marke umgeschaut habe und keiner war da“, strahlt Pöstlberger im Ziel. „Ich bin ehrlich froh, dass es heute mit einem Etappensieg geklappt hat. Ich habe es immer wieder probiert, war sehr aktiv und wie in Matrei dann das Feld mich noch auf der 1000-Meter-Marke eingeholt hat, ehrlich enttäuscht. Umso süßer schmeckt jetzt dieser Sieg hier in Innsbruck.
 
Neben Pöstlberger liefert auch Michael Gogl ein tolles Rennen, ist ebenfalls in der Spitzengruppe und kommt heute in Innsbruck auf Platz 10 ins Ziel. Im Sprint des Hauptfeldes positioniert sich Stefan Praxmarer ganz vorne und holt sich heute den sehr guten 23. Platz auf der Etappe. Mit Pöstlberger, Gogl und Praxmarer gewinnt das Tirol Cycling Team heute auch das Mannschaftsklassement auf der 8. Etappe. Das gelbe Trikot bleibt vor der letzten morgigen Etappe weiterhin bei Victor de la Parte. Der Tiroler Stefan Denifl ist weiterhin bester Österreicher bei der Ö-Tour.

Backstage 2015 Tirol Cycling Team Day 7

David Wöhrer zeigt seine Bergqualitäten am Glockner

Die Königsetappe der heurigen Österreich Rundfahrt war heute ein Radsportspektakel der Sonderklasse. Weit über 1000 Zuschauer warteten  am Kitzbüheler Horn auf die Rennfahrer. David Wöhrer vom Tirol Cycling Team prägte das Bild der heutigen Etappe mit.
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david woehrerVon Lienz auf das Kitzbüheler Horn allein klingt schon Respekt einflößend. Wenn man aber weiß, dass die Österreich Rundfahrt auf dieser Strecke auch noch den Großglockner bezwungen hat, dann ahnt man, welche Leistungen die Radfahrer der Ö-Tour heute bewiesen haben.
 
Einer vom Tirol Cycling Team war heute praktisch den ganzen Tag über ganz vorne zu sehen: David Wöhrer. Bereits vor der ersten Bergwertung des Tages (Iselsberg) schafft Wöhrer den Sprung in die Spitzengruppe und fährt gemeinsam mit dem Österreicher Felix Großschartner auch lange Zeit gemeinsam den Großglockner hinauf. Kurz vor der Bergwertung attackiert Großschartner, David Wöhrer kommt als Vierte beim Fuschertörl an. „Es war heute toll, ganz mit der Spitze mitzufahren, auch wenn es für den Glocknerkönig nicht ganz gereicht hat“, ist David Wöhrer stolz auf seine Leistung.
 
Damit hatte der Salzburger in Diensten des Tirol Cycling Teams nicht genug. Nach der Abfahrt vom Glockner bildete sich wieder eine Spitzengruppe – und David Wöhrer war mit dabei. Mit über zwei Minuten Vorsprung gingen diese acht Mann auch in den Aufstieg zum Kitzbüheler Horn. „Die Spitzengruppe ist dann schnell auseinander gerissen“, erzählt Wöhrer. „Und eigentlich haben wir gewusst, dass dieser Vorsprung nicht reichen wird.“ Mit der Entscheidung am Kitzbüheler Horn hatte Wöhrer dann nach diesem harten Arbeitstag nichts mehr zu tun und kommt als 39. ins Ziel.
 
Gewonnen hat am Kitzbüheler Horn der Spanier Victor de la Parte, der damit auch das gelbe Trikot übernimmt. Der Tiroler Stefan Denifl übernimmt mit einer sehr guten Leistung am Kitzbüheler Horn das Trikot des besten Österreichers.
 
Alle Ergebnisse:  http://www.procyclingstats.com/race/Int._osterreich_Rundfahrt_Tour_of_Austria_2015_Stage_6_General_Classificati

Backstage 2015 Tirol Cycling Team Day 6

Das Tirol Cycling Team prägt die heutige Etappe der Österreich Rundfahrt

Ein hektischer und schneller Tag bei der Österreich Rundfahrt geht zu Ende. Ständige Ausreisversuche, schnelle Fahrweise und ein schwerer Sturz des Hauptfeldes prägten das Renngeschehen von Villach bis nach Matrei i. O. Lukas Pöstlberger hätte heute beinahe eine Sensation geschafft.
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Denn noch wenige Kilometer vor Schluss lag Lukas Pöstlberger vom Tirol Cycling Team in einer Dreimann-Spitzengruppe in Front und selbst die besten Radsportexperten meinten: Diese drei kommen solo ins Ziel.
Aber es sollte anders kommen. Lukas Pöstlberger fuhr gemeinsam mit Johann Van Zyl (MTN – Qhubeka) und Grischa Janorschke (Team Vorarlberg) setzten sich bereits in Kärnten vom Feld ab und holten teilweise bis zu drei Minuten Vorsprung heraus. Diese drei Fahrer waren schon längst auf dem Weg nach Matrei, als es im Hauptfeld direkt in Lienz zu einem schweren Sturz kam. Das medizinische Personal war durch diesen Sturz gebunden, deshalb musste das Rennen neutralisiert werden. Nach einigen Minuten wurde das Rennen wieder aufgenommen. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Drei-Mann-Spitze noch mehr als zwei Minuten Vorsprung.
 
„Für uns in der Spitzengruppe war es sicher nicht der richtige Zeitpunkt für eine Neutralisation, aber die Gesundheit der Rennfahrer geht vor“, erklärt Lukas Pöstlberger noch während der Neutralisationsphase. Fügt aber kritisch hinzu: „Eigentlich ist ein Sturz allein kein Grund, um das Rennen zu neutralisieren. Auf mich hat bisher noch nie jemand gewartet, wenn ich gestürzt bin. Aber hadern hilft nichts.“ Pöstlberger und seine beiden Fluchtkollegen geben dann wirklich alles, das Feld rückt aber immer näher. Rund drei Kilometer vor dem Ziel in Matrei kann sich der Südafrikaner Johann Van Zyl dann absetzen und kommt mir wenigen Metern Vorsprung alleine ins Ziel. Pöstlberger und Janorschke werden vom Feld an der 1000-Meter-Marke geschluckt.
 
Das Tirol Cycling Team hat heute aber den gesamten Rennverlauf geprägt. Michael Gogl gewinnt die Bergwertung am Afritzer See und ist nun knapp am Bergtrikot dran. Lukas Pöstlberger war gleich in zwei Ausreißergruppen und holt sich nicht nur die Sprintwertung in Lienz, sondern auch die Anerkennung des gesamten Feldes.  Glücklich ist Pöstlberger allerdings nicht. „Wenn du so knapp vor dem Ziel noch eingeholt wirst, dann könntest du aus der Haut fahren“, erklärt ein enttäuschter Pöstlberger im Ziel. „Ich hätte mir heute einen Podiumsplatz wirklich verdient und werde mich wohl noch einige Zeit fragen, wie es ausgegangen wäre, wenn das Rennen nicht neutralisiert worden wäre.“
 
Bei diesem größeren Sturz in Lienz waren auch einige Tirol-Cycler verwickelt. Für Stefan Praxmarer und Martin Weiss ist der Sturz aber relativ glimpflich ausgegangen.

Unbedingt reinschauen: Video-Rundfahrt-Tagebuch Tirol Cycling Team
 
Wie bereits im vergangenen Jahr zeigen wir in einem Videotagebuch das Backstage-Leben des Tirol Cycling Teams während der Österreich Rundfahrt!
 
Der Link zu unserem Youtube-Channel: https://www.youtube.com/channel/UCqkNKEDlyrp4lxBK71GUUKQ

Backstage 2015 Tirol Cycling Team Day 5

Spannendes Finale am Dobratsch

david woehrerDie Österreich Rundfahrt zeigt ihre Zähne. Auf der fünften Etappe von Gratwein auf den Dobratsch konnte das Tirol Cycling Team nicht reüssieren, obwohl zu Beginn des Rennens vor allem Michael Gogl versucht hat, erneut in eine Spitzengruppe zu kommnen.
 
„Wenn ich mir den bisherigen Verlauf der Österreich Rundfahrt anschaue, dann ist meine Zwischenbilanz: Es ist eine der härtesten Österreich-Rundfahrten, die es bisher gegeben hat“, meint Roland Pils, der sportliche Leiter des Tirol Cycling Teams.
 
Vor diesem Hintergrund ist Pils mit dem bisherigen Abschneiden des sehr jungen Tirol Cycling Teams zufrieden. „Wir haben uns immer wieder in Spitzengruppen präsentiert und verstecken uns nicht. Aber allgemein sind heuer viele junge Fahrer quer durch alle Mannschaften sicherlich an ihrem Leistungslimit und die internationale Konkurrenz ist sehr stark“, so Pils.
 
Auf der fünften Etappe von Gratwein auf den Dobratsch hat vor allem Michael Gogl vom Tirol Cycling Team immer wieder versucht, in die Spitzengruppe zu kommen, um Punkte für das Bergtrikot zu holen. Leider ist das auf dieser Etappe nicht gelungen. Beim Finale auf den Dobratsch war David Wöhrer bester Fahrer des Tirol Cycling Teams und kam auf Platz 39 in Ziel.
 
Auch wenn es heute nicht gelungen ist, mit den stärksten Fahrer mitzuhalten, ist man im Tirol Cycling Team weiterhin optimistisch. „Es gibt noch wichtige Etappen, wo man als junges Team aufzeigen kann. Wir werden auch weiterhin versuchen, uns jeden Tag ganz weit vorne zu präsentieren“, meint Roland Pils.
 
Übrigens: Pech hatte das Tirol Cycling Team nach dem heutigen Rennen. Die Mannschaftswagen kamen in einen starken Hagel, bei dem sowohl der Fuhrparkt als auch einige Räder beschädigt wurden.
 
Das Ergebnis der Etappe: http://oesterreich-rundfahrt.at/index.php/klassement/4-etappe-gratwein-burg-rein-drobatsch-villacher-alpenstrasse

Backstage 2015 Tirol Cycling Team Day 4

Michael Gogl zeigt bei der vierten Etappe der Ö-Tour auf

Mit einem frühen Ausreißversuch hat sich Michael Gogl bei der heutigen Etappe der Österreich Rundfahrt sehr gut in Szene gesetzt. Gogl gewinnt die Bergwertungen „Hengstpass“ und „Präbichl“ und ist nun wieder im Rennen um das Bergtrikot der Ö-Tour.
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Auf den 176 Kilometern von Windischgarsten nach Judendorf/Straßengel war heute die Hitze wieder eine Herausforderung für die Fahrer der Österreich Rundfahrt. Wie gestern angekündigt hat sich Michael Gogl vom Tirol Cycling Team auf dieser Etappe sehr stark präsentiert. Bis rund zehn Kilometer vor Schluss ist er in einer kleinen Ausreißgruppe, gewinnt zwei von drei heutigen Bergwertungen und ist nun mit 13 Punkten nur mehr zwei Punkte hinter Matthias Krizek im Kampf um das Bergtrikot.
 
„Ich habe mich heute sehr gut gefühlt. Natürlich ist es ein wenig schade, dass wir knapp vor dem Ziel eingeholt wurden, aber die beiden Bergwertungen zu holen, bedeutet mir sehr viel“, erklärt Michael Gogl im Ziel. Bereits morgen gibt es für Gogl in Kärnten die Möglichkeit, sein Punktekonto weiter zu füllen.
 
Sehr gut hält sich im Gesamtklassement der Österreich Rundfahrt Sebastian Schönberger vom Tirol Cycling Team. Schönberger kommt auch heute wieder zeitgleich mit den Siegern ins Ziel und hat im Gesamtklassement nur 54 Sekunden Rückstand auf das gelbe Trikot.
 
Den Sprint in Judendorf/Straßengel hat heute der deutsche Rick Zabel gewonnen, dessen bekannter Vater übrigens heute seinen 45. Geburtstag gefeiert hat. Ins gelbe Trikot schlüpft heute der Spanier VICIOSO ARCOS.
 
DAS VIDEO ZU MICHAEL GOGL: https://www.youtube.com/watch?v=dVTtpUet5cA
 
Fotocredit: Stiehl

Backstage 2015 Tirol Cycling Team Day 3

Sprintfinale in Grieskirchen

Die zweite Etappe der Österreich Rundfahrt war geprägt von vielen Zuschauern, einem spannenden Sprintfinale in Grieskirchen und einer Solofahrt von Matthias Krizek. Lukas Pöstlberger ist es nicht gelungen, das Bergtrikot zu holen. Mit dem Rennverlauf ist das Tirol Cycling Team zufrieden.
 michael gogl im peleton
Obwohl Lukas Pöstlberger heute bei der ersten Punktewertung für das Bergtrikot wieder Punkte holte, ist es nicht gelungen, das Bergtrikot der Österreich Rundfahrt ins Tirol Cycling Team zu holen. Grund dafür ist eine starke Einzelleistung von Matthias Krizek, der zuerst in einer Ausreißergruppe und dann solo heute die Etappe nach Grieskirchen absolvierte. Krizek wurde dann rund 20 Kilometer vor Grieskirchen eingeholt. Auf den Runden rund um Grieskirchen war dann das Feld geschlossen. Alle Ausreißversuche wurden schnell wieder gestellt.
 
In der rund neun Kilometer langen Schlussrunde um Grieskirchen waren gleich vier Fahrer des Tirol Cycling Teams vorne mit dabei. Sebastian Schönberger, Martin Weiss, Michael Gogl und David Wöhrer boten eine starke Leistung. In einen Sturz rund fünf Kilometer vor dem Ziel war zwar keiner der Tirol Cycler involviert, Michael Gogl und David Wöhrer kamen aber nicht am Sturzgeschehen vorbei und büßten so heute 29 Sekunden auf die Sieger ein.
 
Im Sprint in Grieskirchen waren dann von Tirol Cycling noch Martin Weiss und Sebastian Schönberger mit dabei, hatten allerdings nichts mit der Entscheidung zu tun. „Es war wirklich eine tolle Kulisse, so viele Zuschauer im Ziel habe ich selten erlebt“, erklärt Sebastian Schönberger vom Tirol Cycling Team. „Wir sind jetzt froh, dass das gesamte Team ohne Sturz ins Ziel gekommen ist und unsere Kandidaten für das Gesamtklassement keine bzw. nur sehr wenig Zeit verloren hat.“ Schönberger rollt auf Platz 52 zeitgleich mit den Siegern ins Ziel, ebenso wie Martin Weiss auf Platz 54.
Die zweite Etappe der Österreich Rundfahrt gewinnt David Tanner (IAM Cycling) vor Clement Venturini (Confidis).
 
Fotocredit: Mario Stiehl

Unbedingt reinschauen: Video-Rundfahrt-Tagebuch Tirol Cycling Team
 
Wie bereits im vergangenen Jahr zeigen wir in einem Videotagebuch das Backstage-Leben des Tirol Cycling Teams während der Österreich Rundfahrt!
 
Der Link zu unserem Youtube-Channel: https://www.youtube.com/channel/UCqkNKEDlyrp4lxBK71GUUKQ

Backstage 2015 Tirol Cycling Team Day 1 + Day 2

Tolle Einzelleistung von Lukas Pöstlberger bei Ö-Tour

oesterreich rundfahrt etappe2Auf der 206 Kilometer langen zweiten Etappe der Österreich Rundfahrt von Mörbisch nach Scheibbs hat sich Lukas Pöstlberger vom Tirol Cycling Team stark in einer Ausreißergruppe präsentiert. Der junge Oberösterreicher hatte das Bergtrikot der Ö-Tour im Visier.
 
Bis rund 15 Kilometer vor Schluss der Etappe war heute ein Fahrer bei der Österreich Rundfahrt besonders oft ganz vorne zu sehen: Lukas Pöstlberger vom Tirol Cycling Team. In einer fünfköpfigen Ausreißergruppe (später dann vier Fahrer) setzte sich Pöstlberger früh nach dem Start in Mörbisch ab. Diese Gruppe bestimmte das Bild der heutigen Etappe, die mit einem Stundemittel von 41 km/h gefahren wurde. Pöstlberger sammelte bei den Bergwertungen eifrig Punkte und fast wäre sein Plan aufgegangen, heute ins Bergtrikot zu schlüpfen. Da aber der Österreicher Daniel Lehner am Ende der Etappe gleich viele Punkte auf seinem Konto hat, wird morgen Lehner dieses Trikot tragen.
 
„Wer Lukas kennt, weiß, dass er morgen auf der Etappe durch Oberösterreich wieder richtig Gas geben wird und versucht, sich wieder ganz vorne zu zeigen“, meint Roland Pils, der sportliche Leiter des Tirol Cycling Teams. „Lukas zeigte heute ein tolles Rennen, bestimmte die Ausreißergruppe und war am Ende des Rennens sogar alleine bzw. mit nur einem weiteren Fahrer unterwegs“, so Pils.
 
Entscheidung im Sprint
 
Die Entscheidung auf der zweiten Etappe der Österreich Rundfahrt fiel heute im Sprint des großen Feldes in Scheibbs. Der Norweger Sondre Holst holte sich den Etappensieg vor dem Italiener Paolo Simion und dem deutschen Gerald Ciolek. Die Fahrer des Tirol Cycling Teams kamen im Feld ins Ziel und wurden daher zeitgleich gewertet. „Es war für uns wichtig, dass keiner bei dieser Etappe Zeit verliert und wir alle sicher ins Ziel bringen. Die Arbeit von Lukas Pöstlberger war heute unser Ausrufezeichen, dass wir das Versprechen einlösen, uns sehr aktiv zu zeigen“, so

Fotocredit: Stiehl

Mannschaftszeitfahren bei Österreich Rundfahrt verlief nicht nach Wunsch

Bei strahlendem Wetter und vor toller Zuschauerkulisse startete heute die Österreich Rundfahrt in Wien mit einem 5,3 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren. Mit Platz 18 verlief der Auftakt für das Tirol Cycling Team nicht ganz nach Wunsch.
 oesterreich rundfahrt etappe1
Mit rund 25 Sekunden Zeitrückstand nach dem Mannschaftszeitfahren ist zwar bei der Österreich Rundfahrt für David Wöhrer, Lukas Pöstlberger, Michael Gogl, Martin Weiss, Stefan Praxmarer, Mario Schoibl, Florian Schipflinger und Sebastian Schönberger noch alles offen, dennoch hätte sich das Tirol Cycling Team heute ein besseres Mannschaftszeitfahren gewünscht.
 
„Wir haben den Start ein wenig verpatzt und dann haben wir nach einer Kurve beim Wechseln ein Loch in der Mannschaft aufgerissen. Das hat uns wertvolle Sekunden gekostet“, analysiert Roland Pils, der sportliche Leiter des Tirol Cycling Teams.
 
Gewonnen hat das Mannschaftszeitfahren heute das Team  Katusha, Rudiger Selig von diesem Team schlüpft ins gelbe Trikot.
 
Auch wenn es am ersten Tag nur Platz 18 wurde, so zeigt sich Roland Pils als sportlicher Leiter optimistisch: „Unsere Fahrer sind sehr gut in Form. Die Etappen, wo wir aufzeigen, kommen in den nächsten Tagen.“

Als junges Kollektiv Akzente bei der Österreich Rundfahrt setzen

Morgen, Samstag, starten Michael Gogl, Lukas Pöstlberger, Stefan Praxmarer, Martin Weiss, David Wöhrer, Florian Schipflinger, Mario Schoibl und Sebastian Schönberger für das Tirol Cycling Team bei der Österreich Rundfahrt 2015.
mannschaft oe tourDie Mannschaft des Tirol Cycling Teams für die Österreich Rundfahrt 2015 (v. l.): Stefan Praxmarer, David Wöhrer, Mario Schoibl, Florian Schipflinger, Sebastian Schönberger, Michael Gogl, Martin Weiss und Lukas Pösltberger. Foto: Tirol Cycling Team
Von Osten nach Westen – von Wien nach Bregenz – die Österreich Rundfahrt 2015 ist durch ihre Streckenführung und die prominenten Pro-Tour-Teams eine echte Herausforderung für das junge Tirol Cycling Team.
 
Seit einigen Tagen steht intern der Kader für den Saisonhöhepunkt. Nach den Staatsmeisterschaften am vergangenen Wochenende fiel die Entscheidung. Vor allem bei Martin Weiss, der sich erst im April bei einem Sturz in Belgrad schwer verletzt hat, kam die Nominierung in letzter Minute. Erst seine gute Form bei den Staatsmeisterschaften gab dem Team die Gewissheit, dass er die Strapazen einer achttägigen Rundfahrt bereits wieder durchhält.
 
Mit Michael Gogl, Lukas Pöstlberger und Sebastian Schönberger gehen drei starke Oberösterreicher für das Tirol Cycling Team an den Start. Michael Gogl feierte erst vergangenes Wochenende den Staatsmeistertitel auf der Straße (U 23). Lukas Pöstlberger hat sich heuer bereits bei mehreren Rundfahrten profiliert und konnte unter anderem die irische Rundfahrt An Post Rás gewinnen.
Auch drei Salzburger stehen im Aufgebot, die ihre Radsportwurzeln allerdings seit Jugendjahren in Tirol haben. Mario Schoibl, Florian Schipflinger und David Wöhrer sind Stammfahrer des Tirol Cycling Teams und sollen das Kollektiv wesentlich stärken.
 
Mit den beiden Tirolern Martin Weiss und Stefan Praxmarer steht der achtköpfige Kader. Praxmarer kann bereits auf mehrere Einsätze bei der Österreich Rundfahrt verweisen. Martin Weiss hat in den vergangenen Wochen hart gearbeitet, um doch noch bei der Ö-Tour mit dabei zu sein.
 
„Ich bin gut in die Saison gestartet“, erklärt Martin Weiss. „Dann kam der Sturz in Belgrad und ich dachte schon, ich könnte die gesamte Saison streichen. Aber mit sehr viel Unterstützung und guter Rehabilitation habe ich es geschafft, zum Saisonhöhepunkt wieder im Renngeschehen zu sein.“
 
Das ist einem Tiroler, der eigentlich fix im Aufgebot war, leider nicht gelungen: Alexander Wachter. Nach dem zweiten Schlüsselbeinbruch in diesem Jahr (bei der Serbienrundfahrt im Juni) wird sich Wachter nun um seine Gesundheit kümmern und ist bei der Ö-Tour leider nicht mit dabei.
 
Die Chancen
Wie in den vergangenen Jahren ist die Österreich Rundfahrt ein spannendes Match zwischen Pro-Tour-Teams und heimischen Mannschaften, bei dem das Tirol Cycling Team sich offensiv präsentieren will. „Wir werden uns nicht verstecken“, verspricht Teammanager Thomas Pupp. „Im Gegenteil, wir wollen aktiv mitfahren, in Ausreißergruppen mit dabei sein und von Etappe zu Etappe versuchen, gute Ergebnisse einzufahren.“
 
Vor allem auf den letzten Etappen, die durch Tirol verlaufen, will sich das Tirol Cycling Team vorne zeigen. „Von Matrei i. O. über den Großglockner nach Kitzbühel auf das Kitzbüheler Horn – das ist eine spannende Etappe, die wir uns sehr genau angeschaut haben“, meint Roland Pils, der sportliche Leiter des Teams. „Auch die siebte Etappe von Kitzbühel nach Innsbruck könnte einigen unserer Fahrer sehr gut liegen.“
 
In den vergangenen Tagen besonders intensiv trainiert wurde das Mannschaftszeitfahren. In Ebbs bei Kufstein haben die acht Fahrer das Zusammenspiel im Kollektiv trainiert. „Das Zeitfahren morgen ist zwar nur 5,4 Kilometer lang, dennoch wollen wir hier keine Sekunde verschenken“, erklärt Lukas Pöstlberger nach dem Spezialtraining in Ebbs.
 
Und als starkes Kollektiv will man die gesamte Ö-Tour auftreten. Konkrete Ziele gibt es für die acht Fahrer nicht. Jeder Fahrer erhält die Chance, sich zu profilieren. „Wichtig ist uns, dass jeder Zuschauer merkt, dass diese jungen Fahrer mit Leidenschaft dabei sind und engagiert am Rennen teilnehmen. Chancen auf sehr gute Platzierungen ergeben sich dann von selbst“, ist Roland Pils überzeugt.
 
Streckenübersicht Österreich Rundfahrt 2015:
http://oesterreich-rundfahrt.at/index.php/rennen/auftakt
 
Weitere Bilder und die Portraits der einzelnen Fahrer finden Sie unter folgendem Link:
https://www.dropbox.com/sh/79nfzvmbvlworra/AACs78MpDMqKOKJK27c91n2Pa?dl=0

Michael Gogl ist Staatsmeister U23 Straße

michi gogl portraitMit einer eindrucksvollen Leistung und viel Unterstützung durch das gesamte Tirol Cycling Team ist Michael Gogl heute bei den Straßenstaatsmeisterschaften der Titel bei den U23-Fahrern gelungen. Mit drei Fahrern unter den Top-10 der Meisterschaften zeigt sich das Tirol Cycling Team in Topform.
 
Es war von Beginn an ein unheimlich schnelles Staatsmeisterschaftsrennen über die 192 Kilometer rund um Güssing in Burgenland. Vor allem die österreichischen Fahrer in Pro-Tour-Teams haben versucht, durch das schnelle Tempo den Staatsmeistertitel unter sich auszufahren. Aber dennoch ist es einigen Fahrern der österreichischen Conti-Teams gelungen, dieses schnelle Tempo über die drei Runden rund um Güssing mitzuhalten. Das Tirol Cycling Team hat heute als Mannschaft eine sensationelle Leistung abgelegt. Lukas Pöstlberger und Michael Gogl waren von Anfang an in der bestimmenden Spitzengruppe, die lange Zeit das Rennen diktierte.
 
Rund 50 Kilometer vor Schluss mischte auch Mario Schoibl vom Tirol Cycling Team noch kräftig um den Staatsmeistertitel mit und bildete gemeinsam mit Marco Haller, Matthias Krizek und Daniel Schorn eine Spitzengruppe. Schoibl konnte dann aber das Tempo der drei nicht bis zum Schluss halten.
 
Den Staatsmeistertitel auf der Straße sicherte sich dann mit 13 Sekunden Vorsprung Marco Haller vor Krizek und Schorn.
 
Gleich hinter diesen drei Vollprofis kam es zur Entscheidung bei den U23-Fahrern, die Michael Gogl im Zielsprint gegen Gregor Mühlberger für sich entscheiden konnte. Nach 2014 bleibt damit das Staatsmeistertrikot der U23-Herren auch in diesem Jahr in den Reihen des Tirol Cycling Teams. „Vizestaatsmeister im Zeitfahren und jetzt noch Staatsmeister U23 auf der Straße – es war einfach ein sensationelles Wochenende“, strahlt Michael Gogl, der erst seit wenigen Wochen im Tirol Cycling Team mit dabei ist, sich in dem Team aber sichtlich wohl fühlt und zur Höchstform aufsteigt. „Ich möchte mich auch herzlich bei Lukas Pöstlberger und Mario Schoibl bedanken, die heute mit mir sehr viel für diesen Erfolg gearbeitet haben.“
 
Und von einem Erfolg kann man tatsächlich sprechen, denn das Tirol Cycling Team ist gleich mit drei Fahrern unter den Top-10 der Staatsmeisterschaften: Michael Gogl wird gesamt Vierter und damit U23-Staatsmeister. Lukas Pöstlberger landet nach einem arbeitsreichen Tag auf Platz 6 und Mario Schoibl kommt auf dem zehnten Platz ins Ziel. Mit diesem Ergebnis kommt das junge Tiroler Team nun gestärkt zur Österreich-Rundfahrt.
 
Besonders erfreulich ist auch, dass Martin Weiss nach seinem schweren Sturz im Frühjahr (Beckenbruch) bei den Staatsmeisterschaften bereits wieder sein Comeback gab. Mit Platz 32 konnte er dieses schwere Rennen zu Ende fahren und ist nun bereit, mitten unter der Saison wieder in das Renngeschehen einzusteigen.

Tirol Cycling Team dominiert U23-Staatsmeisterschaften Einzelzeitfahren

michael goglMit vier Fahrern unter den ersten sechs dominierte das Tirol Cycling Team die U23-Staatsmeisterschaften im Einzelzeitfahren. Michael Gogl wurde Vizestaatsmeister. Das Tirol Cycling Team setzt mit diesem Erfolg ein eindeutiges Zeichen, die beste Nachwuchsarbeit in Österreich zu leisten.
 
Auf den 26.3 Kilometern bei Sulz im Burgenland zeigte das Tirol Cycling Team gestern, dass im U23-Bereich kein anderes österreichisches Team einen derart starken und kompakten Kader hat. Auch wenn Gregor Mühlberger mit einer erneut starken Leistung den Staatsmeistertitel bei den U23-Fahrern holte, so ist das Tirol Cycling Team mit den Leistungen seiner Fahrer mehr als zufrieden.
 
Micheal Gogl wird Vizestaatsmeister, der junge Markus Freiberger holt Platz 3. Teamkollege Sebastian Schönberger kommt auf Platz 4 und Patrick Bosman komplettiert mit Platz 6 die starke Mannschaftsleistung. „Bedenkt man, dass Alexander Wachter nach seinem Schlüsselbeinbruch fehlt, dann kann man nach solchen Ergebnissen nur sagen: Unser Konzept, junge Fahrer zu fördern, ist wohl einzigartig in Österreich“, erklärt Thomas Pupp, Teammanager des Teams. „Jetzt freuen wir uns auf die Staatsmeisterschaften am Sonntag auf der Straße!“
 
Auch bei den Eliteherrn zeigte das Tirol Cycling Team auf. Lukas Pöstlberger wurde in dem starken Starterfeld Vierter. Gewonnen hat die Elite-Staatsmeisterschaft im Einzelzeitfahren der Pro-Tour-Profi Georg Preidler. Pöstlberger setzt mit einem sehr guten Einzelzeitfahren ein Ausrufezeichen, denn eigentlich konzentriert sich Lukas Pöstlberger vollkommen auf das Straßenrennen am Sonntag und will hier versuchen, seine starke Form voll auszuspielen.
 
Die Ergebnisse der Meisterschaften Einzelzeitfahren:
http://www.computerauswertung.at/veranstaltungen/2015/150626/201506206_OeSTM_EZF_Elite.pdf

Tirol Cycling Team: Einladung zur Teampräsentation Österreich-Rundfahrt

einladungLiebe Radsportfreunde!

Die Österreich-Rundfahrt  ist einer der Saisonhöhepunkte für das Tirol Cycling Team. Wir dürfen Sie herzlich zur Präsentation unseres Aufgebotes für die Ö-Rundfahrt 2015 einladen!
 
Wann?
Freitag, 3. Juli 2015, 10 Uhr

Wo?
Innenhof der Hofburg in Innsbruck, Rennweg
(Im Innenhof ist eine Bühne aufgebaut)

Programm:
Vorstellung der 8 Fahrer der Ö-Rundfahrt; Präsentation der Etappen
mit Schwerpunkt auf die Tiroler Etappen u. v. m.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!
Ride with Passion

Lukas Pöstlberger gewinnt Bergtrikot der Oberösterreich-Rundfahrt

Lukas Pöstlberger hat sich einen Traum erfüllt. Mit sehr engagierter Fahrweise konnte der Oberösterreicher in Diensten des Tirol Cycling Teams heute das Bergtrikot der Oberösterreich Rundfahrt sichern.
 poestlberger bergtrikot
Vier Tage Oberösterreich-Rundfahrt bei oft sehr schwierigen Wetterbedingungen gehören der Geschichte an. Und Lukas Pöstlberger fügt seiner Chronik einen weiteren Erfolg hinzu: Auf der vierten Etappe der OÖ-Rundfahrt ließ Pöstlberger keinen Zweifel aufkommen, wer am Ende das Bergtrikot tragen soll – nämlich er. Sehr früh auf dieser vierten Etappe von Thalheim nach Steyr stand heute die erste Bergwertung auf dem Programm. Und die holte sich Pöstlberger nach 35,8 Kilometer überlegen und damit war klar: Er gewinnt das Bergtrikot.
Grundlage dieses Erfolges waren lange Kilometer in Ausreißergruppen, vor allem auf der zweiten Etappe sammelte Pöstlberger sehr viele Bergpunkte. „Ich hatte verschiedene Szenarien für diese Rundfahrt“, erklärt Pöstlberger. „Eines davon war das Bergtrikot. Dass der Gesamtsieg schwer zu erreichen ist, habe ich am ersten Tag gemerkt. Aber eine der Wertungen wollte ich in meiner Heimat unbedingt holen.“
 
Gogl zeigt auf
Auch der neue Fahrer des Tirol Cycling Teams – Michael Gogl – hat bei der OÖ-Rundfahrt einige Ausrufzeichen setzen können. Auf der heutigen Etappe wurde Gogl Fünfter. In der Wertung des Bergtrikots nimmt er Platz 2 ein. „Es ist sehr angenehm, wie herzlich ich hier im Team aufgenommen wurde. Es hat von Anfang an Spaß gemacht, in diesem jungen Team mit dabei zu sein.“
 
Gewonnen hat die OÖ-Rundfahrt Gregor Mühlberger, dem das Tirol Cycling Team herzlich gratuliert.
 
Fotocredit: Tirol Cycling Team/Eisenbauer

Pöstlberger vor Gewinn des Bergtrikots bei Oberösterreich Rundfahrt

Heute, Sonntag, steht bei der Oberösterreich Rundfahrt die letzte Etappe auf dem Programm. Lukas Pöstlberger hat in den vergangenen zwei Tagen so viele Bergpunkte gesammelt, dass ihm heute das Bergtrikot kaum zu nehmen ist.
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Auch auf der gestrigen dritten Etappe zeigt Lukas Pöstlberger bei schweren Wetterbedingungen, dass er derzeit zu den besten österreichischen Radfahrern gehört. Über lange Zeit fährt er sehr engagiert in einer fünfköpfigen Spitzengruppe, gewinnt gleich die erste Bergwertung und sammelt wichtige Punkte, um sein Bergtrikot abzusichern. „Die kalten Temperaturen, Regen und teilweise Hagel haben das Rennen sehr schwer gemacht. Das Team hat mich beim Unterfangen, das Bergtrikot abzusichern, sehr unterstützt“, erklärt Lukas Pöstlberger. Die 142 Kilometer von Eferding  nach Ulrichsberg gewonnen hat der deutsche Fahrer Marcel Meisen, der mit 43 Sekunden Vorsprung alleine ins Ziel kam. Hinter dem Tagessieger war das Feld durch die Wetterbedingungen stark zersplittert. Für Pöstlberger und das Tirol Cycling Team gilt es nun, auf der letzten Etappe das Bergtrikot zu verteidigen, wobei er 14 Punkte Vorsprung auf den Deutschen Sascha Starker hat und 16 Punkte auf Teamkollegen Michael Gogl, der in der Bergwertung ebenfalls stark punkten konnte.
 
Fotonachweis: Tirol Cycling/Eisenbauer
 
Serbien-Rundfahrt: Top-10-Plätze für Tirol Cycling

Auch bei der Serbien-Rundfahrt steht heute die letzte Etappe auf dem Programm. Gestern konnten Alexander Wachter und Mario Schoibl für Top-10-Plätze auf der Etappe sorgen. Wachter kam als 5. Ins Ziel, Teamkollege Mario Schoibl als 10. Damit liegen diese beiden Fahrer auch im Gesamtklassement unter den Top 10 dieser heuer sehr stark besetzten Rundfahrt.
 
Florian Schipflinger und Patric Schultus haben auf der schwierigen dritten Etappe lange eine Spitzengruppe geführt, bevor das Team des derzeitigen Gesamtführenden Ivan SAVITSKIY das Feld wieder heranführte. Auf den letzten Kilometern hat dann Alexander Wachter noch einmal attackiert, konnte sich aber nicht lösen und wurde im Ziel schließlich sehr guter 5. Im Gesamtklassement bleibt Wachter weiter auf Platz 7. Mario Schoibl hat sich nach der dritten Etappe ebenfalls sehr gut positioniert und liegt nun auf Platz 9 der Gesamtwertung der Serbienrundfahrt.
 
Das Ergebnis: http://www.procyclingstats.com/race/Tour_de_Serbie_2015_Stage_3_General_Classification

Lukas Pöstlberger bei OÖ-Rundfahrt im Bergtrikot

Mit einer sehr engagierten Fahrt auf der zweiten Etappe der Oberösterreich Rundfahrt von Wels nach Obernberg hat sich Lukas Pöstlberger das Trikot des besten Bergfahrers geholt.
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Wels. Der Plan des Tirol Cycling Teams auf der zweiten Etappe hat funktioniert. Lukas Pöstlberger kommt vom Feld weg und fährt lange in einer Spitzengruppe. Pöstlberger holt sich dabei auch Punkt um Punkt für das Bergtrikot, bevor das Feld diese Ausreißer kurz vor dem Ziel stellte und es zu einem Sprint des Feldes in Obernberg kam. „Ich habe mir genau diese Taktik vorgenommen und wollte in das Bergtrikot schlüpfen. Dass das so gut gelingt, hätte ich mir nicht gedacht“, so Pöstlberger im Ziel.
 
Zufrieden zeigt sich auch Sebastian Schönberger, der froh ist, im spektakulären und harten Sprintfinale sicher ins Ziel gekommen zu sein. „Ziel der ganzen Mannschaft war es auf dieser Etappe, keine Zeit zu verlieren und mit dem Hauptfeld ins Ziel zu kommen. Das ist uns sehr gut gelungen“, so Schönberger. Der junge Tirol Cycling Fahrer liegt nun auf Platz 26 im Gesamtklassement, hat aber nur 45 Sekunden Rückstand auf den derzeit führenden Spanier DE LA PARTE Victor. „Da ist noch viel Platz für Überraschungen auf den kommenden Etappen im Gesamtklassement“, ist sich Schönberger sicher.
 
Serbien-Rundfahrt: Wachter weiter im Spitzenfeld

Stark hält sich auch Alexander Wachter bei der Serbien-Rundfahrt. Auch auf der zweiten Etappe kam es bei dieser Rundfahrt zu einem Sprint des großen Feldes, Alexander Wachter war wieder vorne mit dabei und holte sich den 8. Tagesrang. Im Gesamtklassement liegt der Tiroler damit auf dem sehr guten 7. Platz und hat nur 22 Sekunden Rückstand auf den führenden Russen SAVITSKIY Ivan.
Gut in Szene gesetzt haben sich auf der zweiten Etappe aber vor allem Mario Schoibl und Patric Schultus, die mit sechs weiteren Fahrern fast das gesamte Rennen lang eine Spitzengruppe gebildet haben, die erst kurz vor dem Ziel gestellt wurde.
 
Das Ergebnis: http://www.procyclingstats.com/race/Tour_de_Serbie_2015_Stage_2_General_Classification

Michael Gogl verstärkt Tirol Cycling Team

michael goglZum Start der Oberösterreich Rundfahrt präsentiert das Tirol Cycling Team eine wichtige Verstärkung. Der 21-jährige Spitzenfahrer Michael Gogl aus Wolfsegg/OÖ wird in Zukunft die Mannschaft verstärken.
 
Linz. Die Oberösterreich Rundfahrt ist eines der traditionellsten Rennen Österreichs. Erstmals wird heuer am 18. Juni eine Kurzetappe - das Pöstlingberg Classic - vom Linzer Hauptplatz auf den Pöstlingberg gefahren. Und genau bei diesem Rennen wird der Oberösterreicher Michael Gogl zum ersten Mal im Trikot des Tirol Cycling Teams unterwegs sein.
 
Der junge Fahrer passt genau in das Konzept des Tirol Cycling Teams, österreichische Nachwuchstalente zu fördern. Gogl hat heuer bereits mit seinem Sieg beim GP Laguna im Februar bewiesen, dass er zu den stärksten jungen Fahrern Österreichs gehört.
 
„Ich freue mich sehr auf meine neuen Aufgaben beim Tirol Cycling Team“, erklärt Michael Gogl, der heuer bereits starke Leistungen erbracht hat. „Das Team ist sehr jung und mir gefällt die Philosophie, dass hier junge Fahrer auf ihrem Weg zu einer Profikarriere unterstützt werden. Auch die sportlichen Erfolge des Teams in den vergangenen Jahren sprechen eine eindeutige Sprache: Hier wird wertvolle Nachwuchsarbeit für den österreichischen Radsport gemacht.“ Gogl bedankt sich aber auch bei seinen bisherigen Teams für die bisherige Unterstützung: „In den vergangenen Jahren hat sich im österreichischen Radsport einiges bewegt, neue Talente wurden gefördert. Jeder, der sich hier engagiert, verdient höchsten Respekt.“
 
Wachter mit Platz 6 bei Tour de Serbie

Gleichzeitig mit der Oberösterreich Rundfahrt hat heute auch die Serbienrundfahrt begonnen. Auf der ersten Etappe über 140 Kilometer rund um Zajecar zeigte vor allem Alexander Wachter auf. Mit Platz 6 im Sprint eine 30-köpfige Spitzengruppe konnte der junge Tiroler aufzeigen. „Unser Team ist heute wirklich sehr gut gefahren, gemeinsam mit Florian Schipflinger habe ich sogar einen längeren Ausreißversuch gewagt“, erzählt Alexander Wachter. Auf dem Rundkurs in Serbien kam es rund 30 Kilometer vor Schluss zur Entscheidung. Nachdem Wachter und Schipflinger eingeholt waren, konnten sich rund 30 Fahrer vom Feld absetzen. Unter ihnen Alexander Wachter, der im Sprint dieser Gruppe den sehr guten sechsten Platz holte.
 
Das Ergebnis: http://www.procyclingstats.com/race.php?id=150517

GP Judendorf war kein gutes Pflaster

sebastian schoenberger2Der Int. Raiffeisen Grand Prix Judendorf-Straßengel brachte heute, Sonntag, kein gutes Ergebnis für das Tirol Cycling Team. Vielen Fahrern des Teams waren die harten Trainingskilometer der vergangenen Tage anzumerken, die in Richtung Oberösterreich Rundfahrt und österreichisches Staatsmeisterschaften absolviert wurden.
 
Judendorf. Mit Platz 16 durch Sebastian Schönberger und Platz 17 durch Benjamin Brkic war das Bundesliga-Rennen in Judendorf für das Tirol Cycling Team durchaus eine Enttäuschung. „Natürlich haben wir uns mehr erwartet, man muss aber auch berücksichtigen, dass viele der Fahrer ihren Formaufbau schon in Richtung österreichische Meisterschaften konzentrieren“, fasst Roland Pils, sportlicher Leiter des Teams, das Abschneiden zusammen.
 
Nachdem in Judendorf früh eine Spitzengruppe weggefahren ist, die eingeholt wurde, gab es lange eine 2-Mann-Ausreißergruppe, die aber auch zur Mitte des Rennens vom Feld gestellt wurde. In dieser Phase des Rennens hat das Tirol Cycling Team viel Arbeit in das Rennen investiert, die dann leider nicht belohnt wurde. Schönberger und Brkic kamen nach den zehn Runden schlussendlich mit der ersten Verfolgergruppe auf die Sieger ins Ziel. „Für uns ist es heute nicht gut gelaufen“, fasst es Pils zusammen. „Wir müssen jetzt in den kommenden Wochen noch an der internen Zusammenarbeit und an der Renntaktik arbeiten.“
 
Gewonnen hat in Judendorf der Oberösterreicher Gregor Mühlberger mit rund eineinhalb Minuten Vorsprung auf den Slowenen Andi Bajc.
In der kommenden Woche wird sich das Tirol Cycling Team auf zwei Rennen aufteilen. Ein Teil der Mannschaft nimmt an der „Tour of Serbie“ teil, der andere Teil bestreitet die Oberösterreich Rundfahrt.
 
Das Ergebnis:
http://www.computerauswertung.at/veranstaltungen/2015/150614/20150614_Judendorf-Strassengel.pdfbenjamin brkic2

Schwerer GP Südkärnten – Stefan Praxmarer auf Platz 11

Mit fast 200 Kilometern Länge und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 45 km/h hat der GP Südkärnten den Tirol Cycling Team und allen Rennfahrern alles abgefordert. Stefan Praxmarer wird als bester des Tirol Cycling Teams 11.
praxmarer action
Viele Ausreißversuche und Attacken prägten heute den Rennverlauf des GP Südkärnten, einem Rennen der österreichischen Radbundesliga. „Es war wirklich sehr hart“, erzählt Stefan Praxmarer, der im Ziel auf Platz 11 landete. „Wir hatten in fast jeder Ausreißergruppe einen Fahrer mit dabei, einmal mussten wir ein Loch zufahren. In der letzten Spitzengruppe konnte ich dann mitfahren, aber leider wurde dann noch einmal attackiert und mir hat ein wenig das Glück gefehlt.“
 
Den GP Südkärnten konnte heute der Slowene Jan Tratnik vor dem Italiener Riccardo Bolzan. Mit seinem elften Platz beim Rennen in Kärnten ist Stefan Praxmarer in der österreichischen Rad-Bundesliga nun auf Platz 13 und in der Gesamtwertung ebenfalls bester Fahrer des Tirol Cycling Teams. Besonders erfreulich: Nach seinem Schlüsselbeinbruch bei der Karpatenrundfahrt hat Alexander Wachter heute zum ersten Mal wieder an einem Rennen teilgenommen und befindet sich auf einem sehr guten Weg der Besserung.
 
Das Ergebnis des GP Südkärnten:
http://www.computerauswertung.at/veranstaltungen/2015/150531/20150531_GP_Suedkaernten_Elite.pdf

Traditionelles Bergrennen Diex: Praxmarer mit sehr guter Leistung in den Top 10

stefan praxmarerDie österreichische Radsportszene schaut dieses Wochenende nach Kärnten. Heute, Samstag, war es das Bergrennen Diex bei den Völkermarkter Radsporttagen. Morgen, Sonntag, folgt der GP Südkärnten.
 
Zuerst einige Runden rund um Völkermarkt und dann die neun Kilometer hinauf zur Entscheidung. So kann man sich das Bergrennen Diex, das heuer bereits zum 30. Mal durchgeführt wurde, vorstellen. Die rund 69 Kilometer mit der Bergentscheidung wurden heute wirklich schnell absolviert. Am Ende stand ein Schnitt von 39,7 km/h für die Schnellsten fest.
 
Und der schnellste Fahrer kam heute aus Deutschland. Sebastian Baldauf gewann nur eine Sekunde vor dem Ungarn Peter Kusztor. Sehr gut geschlagen hat sich das Tirol Cycling Team. Stefan Praxmarer wurde mit genau 30 Sekunden Rückstand auf den Sieger 7. David Wöhrer holte sich noch Platz 12. Praxmarer wurde damit zweitbester Österreicher im Feld und freut sich schon auf das morgige Bundesliga-Rennen. „Das hier war die Einstimmung, mit meiner Leistung bin ich durchaus zufrieden. Morgen werden wir als Tirol Cycling Team versuchen, in der Rad-Bundesliga wichtige Punkte zu sammeln“, so Praxmarer.
 
Das Ergebnis: http://www.computerauswertung.at/veranstaltungen/2015/150530/20150530_Diex_Elite.pdf

Lukas Pöstlberger: Gesamtsieg bei der An Post Ràs!

Nach Clemens Fankhauser 2014 holt sich heuer Lukas Pöstlberger vom Tirol Cycling Team den Gesamtsieg bei der achttägigen irischen Rundfahrt An Post Ràs. In überlegener Manier fährt er auf der letzten Etappe den Gesamtsieg ein.
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Es waren acht harte Tage für das Tirol Cycling Team, das sich ganz in die Dienste von Teamkapitän Lukas Pöstlberger gestellt hat. Die irische An Post Ràs ist durch ihre kupierten Etappen, das häufige schlechte Wetter und viel Wind eine echte Herausforderung, der sich Lukas Pöstlberger souverän gestellt hat. Bereits am Montag schlüpfte Pöstlberger in das gelbe Trikot und gab es nicht mehr wieder her.
„Besonders schwierig waren der Mittwoch und der Samstag“, erzählt der glückliche Sieger im Ziel. „Am Mittwoch war ich über 100 Kilometer in einer Ausreißergruppe auf mich alleine gestellt. Am Samstag hat der frühe Sturz natürlich für Aufregung bei mir und im Team gesorgt.“
 
Pöstlberger sieht seinen Sieg als Mannschaftsleistung. „Meine Teamkollegen haben alle Ambitionen zurückgestellt und sind jeden Tag für mich gefahren. Ich hoffe, dass ich diese tolle Leistung bei den nächsten Rennen zurückgeben kann“, so Pöstlberger. Mit Sebastian Schönberger, Mario Schoibl, David Wöhrer und Florian Schipflinger ist es Pöstlberger gelungen, die vielen Attacken der irischen Mannschaften abzuwehren.
 
Auf der heutigen letzten Etappe war bereits nach wenigen Kilometern eine Führungsgruppe unterwegs, in der zwölf Fahrer waren, die mit dem Ausgang des Gesamtklassements nichts zu tun hatten. Das Tirol Cycling Team mit Lukas Pöstlberger kontrollierte im Hauptfeld die direkten Kontrahenten um den Gesamtsieg und hielten den Vorsprung der Ausreißer in Grenzen. Die achte und letzte Etappe nach von Drogheda nach Skerries war nur 132 Kilometer lang, wobei rund um Skerries dreimal eine Runde mit einem steilen, kurzen Anstieg gefahren wurde. In diesen drei Schlussrunden wurde auch der Abstand auf die Führungsgruppe vom Feld auf unter eine Minute reduziert.  Am Ende der drei Runden hatte das Hauptfeld die Führenden praktisch eingeholt. Lukas Pöstlberger brachte heute seinen Vorsprung von über einer Minute auf den Briten Joshua Edmondson elegant ins Ziel.
 
„Das ist ein ganz wichtiger Sieg für mich und das Tirol Cycling Team“, erklärt Pöstlberger. „Wir haben acht Tage lang hart gekämpft und das gelbe Trikot verdient nach Hause gebracht. Ich hoffe, dass ich bei den kommenden Saison-Höhepunkten – wie zum Beispiel der Österreich Rundfahrt – ähnliche Leistungen zeigen kann.“
 
Die ersten Drei im Gesamtklassement An Post Ràs 2015:
Platz 1             Lukas Pöstlberger                  (Tirol Cycling Team)
Platz 2             Joshua Edmondson               (An Post Chain Reaction)     1:05 Rückstand
Platz 3             Ryan Mullen                          (An Post Chain Reaction)     2:05 Rückstand

FOTONACHWEIS: An Post Ràs

Schrecksekunde für Pöstlberger nach Sturz

Nur wenige Kilometer nach dem Start kam Lukas Pöstlberger heute bei rund 60 km/h auf der vorletzten Etappe der Anpost Ràs ohne eigene Schuld zu Sturz. In einer eindrucksvollen Mannschaftsleistung wurde der Führende vom Tirol Cycling Team ins Feld zurückgebracht und steht nun kurz vor dem Sieg der irischen Rundfahrt.
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Abschürfungen an der Schulter, Rad kaputt – und ein willensstarker Lukas Pöstlberger! Nur wenige Kilometer nach dem Start der heutigen Etappe wären heute die Träume des Oberösterreichers fast geplatzt. In einer schnellen Passage schnitt ein anderer Fahrer bei rund 60 km/h Pöstlberger direkt ins Vorderrad. Ein Sturz war unausweichlich, das Rad ein Totalschaden, Pöstlberger an der Schulter verletzt. Nach einem schnellen Radwechsel hat das ganze Team auf den Leader gewartet und konnte ihn in kürzester Zeit ins Feld zurückbringen.
 
„Ich habe bisher noch nie so eine tolle Mannschaftsleistung erlebt“, erklärt ein wütender Pöstlberger, denn. „Wie ich am Boden gelegen bin, haben sofort die Attacken angefangen. Und das ist gegen jeden Ehrenkodex.“ Was dann folgte war ein hartes Stück Arbeit. Ständige Attacken wurden vom Tirol Cycling Team abgewehrt. Schlussendlich kam Pöstlberger ohne Zeitverlust auf seine direkten Kontrahenten ins Ziel. Eine sensationelle Leistung. Der ärztliche Check nach der Etappe brachte weitere Entwarnung. Bis auf Abschürfungen ist bei Pöstlberger alles Heil.
 
Und der junge Oberösterreicher im Tiroler Team ist jetzt wild entschlossen. „Morgen hole ich mir nicht nur das gelbe Trikot und den Gesamtsieg, sondern fahre allen um die Ohren, die mich heute attackiert haben.“
 
Das Ergebnis: http://www.procyclingstats.com/race/An_Post_Ras_2015_Stage_7_Drogheda

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