Carpathian Couriers Race: Trauriges Ende für Alexander Wachter

alexander wachterEinen ganz großen Erfolg vor Augen stürzte heute Alexander Wachter vom Tirol Cycling Team 500 Meter vor dem Ziel der letzten Etappe der U23-Karpatenrundfahrt und brach sich dabei das Schlüsselbein.
 
Ein Tag in Gelb, alle Tage unter den ersten drei im Gesamtklassement, auf der letzten Etappe in hoffnungsvoller Position – und dann kam es heute zu einem Massensturz kurz vor dem Ziel der Carpathian Couriers. „500 Meter vor dem Ziel war eine leichte Rechtskurve“, erzählt Alexander Wachter. „Der Boden war rutschig und dann sah ich vor mir schon die ersten Fahrer auf dem Boden. Ich hatte keine Chance auszuweichen.“ Nach vielen schönen Tagen bei der U23-Karpatenrundfahrt rutschte Alexander Wachter durch diesen Sturz nicht nur auf Platz 6 der Gesamtwertung, sondern brach sich auch noch das Schlüsselbein und wird die kommenden Wochen pausieren müssen. „So nah liegen Erfolg und Niederlage im Radsport beieinander“, meint ein sichtlich enttäuschter Alexander Wachter, der nach seiner starken Leistung bei der Karpatenrundfahrt nun eine Zwangspause einlegen muss.
 
Trotz dieser Enttäuschung ziehen Alexander Wachter, Florian Schipflinger, Benjamin Brkic und Mario Stock vom Tirol Cycling Team eine positive Bilanz. Mit Wachter auf Platz 6 im Gesamtklassement, Brkic auf Platz 10 und Schipflinger auf Platz 19 haben sie unter Beweis gestellt, dass sie zur Spitzenklasse der U23-Fahrer in Europa gehören. „Es war wirklich bis auf die letzten 500 Meter für uns eine tolle Rundfahrt und wir haben viel internationale Erfahrung gesammelt“, fasst es Alexander Wachter zusammen. Gewonnen hat die Carpathian Couriers 2015 der Niederländer Tim Ariesen.
 
Das Endergebnis: http://www.procyclingstats.com/race/Carpathian_Couriers_Race_U_23_2015

Carpathian Couriers Race: Sekundenthriller um das gelbe Trikot

Vor der letzten Etappe der U23-Karpatenrundfahrt haben noch einige Fahrer die Chance auf den Gesamtsieg. Darunter auch Alexander Wachter vom Tirol Cycling Team, der mit fünf Sekunden Rückstand auf Platz drei der Gesamtwertung liegt.
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Wie eng es bei der U23-Karpatenrundfahrt zugeht, sieht man am besten am Beispiel von Alexander Wachter. Der Tiroler holte heute zwei Sekunden auf den Gesamtführenden Álvaro Cuadros (Spanien) auf, verlor aber dennoch einen Platz in der Gesamtwertung – und das nur durch eine Sprintwertung.
 
Alexander Wachter war auch heute auf der vierten Etappe lange in einer Spitzengruppe von rund zwölf Fahrern. Rund 20 Kilometer vor dem Ziel war diese Spitzengruppe noch in Führung, wurde aber dann vom Feld eingeholt. Ins Ziel kamen heute rund 70 Fahrer zeitgleich. Alexander Wachter belegte auf dieser Etappe den elften Platz. „Hier wird wirklich um jede Sekunde gekämpft“, erzählt Alexander Wachter. „Die ersten sechs Fahrer in der Gesamtwertung liegen nur 14 Sekunden auseinander. Es wird morgen eine spannende, finale Etappe.“
 
Besondere Bedeutung haben dabei morgen sicher die zwei Sprintwertungen, die auf dem Programm stehen. „Gewinnt man beide Sprintwertungen, bekommt man sechs Sekunden Zeitgutschrift“, so Wachter. „Das Problem dabei: Diese Sprintwertungen wollen alle potenziellen Sieganwärter für sich.“
 
In der Gesamtwertung schlägt sich aber auch Benjamin Brkic vom Tirol Cycling Team ausgezeichnet. Er liegt derzeit auf Platz 9 – nur 34 Sekunden hinter dem Gesamtführenden. In der Teamwertung hält das Tirol Cycling Team auch nach der heutigen Etappe den ausgezeichneten zweiten Platz.
 
Das Ergebnis der 3. Etappe: http://www.procyclingstats.com/race/Carpathian_Couriers_Race_U_23_2015_Stage_4_nove_Mesto_nad_Vahom
 
Fotocredit: Tirol Cycling Team

Spannende U23-Karpatenrundfahrt

Benjamin Brikic und Florian Schipflinger sorgten heute bei der Karpatenrundfahrt für zwei Top-10-Plätze auf der dritten Etappe. Alexander Wachter bleibt weiter nur wenige Sekunden hinter dem gelben Trikot.

Bei der U23-Karpatenrundfahrt stand heute ein schwieriger Tag auf dem Programm. Die Strecke von Stará Bystrica nach Bytca über 126 Kilometer war gespickt mit langen, steilen Bergen, die auch dem Tirol Cycling Team alles abgefordert haben. Alexander Wachter konnte heute durch eine Sprintgutschrift eine Sekunde auf den Gesamtführenden Spanier Álvaro Cuadros aufholen, kam dann zeitgleich mit den Favoriten auf den Gesamtsieg ins Ziel und bleibt weiterhin nur wenige Sekunden hinter dem gelben Trikot in Lauerstellung. „Es bleibt einfach spannend“, erklärt Alexander Wachter. „Die Dichte ganz vorne ist enorm, wahrscheinlich werden nur wenige Sekunden am Sonntag über den Gesamtsieg entscheiden.“
Für sehr gute Ergebnisse sorgten heute die beiden jungen Fahrer Benjamin Brkic und Florian Schipflinger. Brkic holt sich Platz 6 auf der Etappe, Florian Schipflinger Platz 9. Mit zwei Fahrer unter den besten zehn der Etappe zählt das Tirol Cycling Team weiterhin zu den erfolgreichsten Mannschaften dieser Rundfahrt.
 
Das Ergebnis der Etappe: http://www.procyclingstats.com/race/Carpathian_Couriers_Race_U_23_2015_Stage_3_Bytca

Stefan Praxmarer erfolgreich in der Rad-Bundesliga

Auf der dritten Station der Wiesbauer Rad-Bundesliga in Nenzing (Vbg.) feiert Stefan Praxmarer vom Tirol Cycling Team einen schönen Erfolg. Mit Platz 5 holt er sich wichtige Punkte für die österreichische Liga.
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Acht schwierige Runden rund um Nenzing waren heute, Freitag, beim dritten Stopp der Wiesbauer-Rad-Bundesliga zu absolvieren. Und das Tirol Cycling Team zeigte sich engagiert und war bei allen Ausreißergruppen immer mit Fahrern vertreten. Lukas Pöstlberger, Mario Schoibl und Stefan Praxmarer waren heute die Zugpferde des Teams. Das Rennen in Nenzing war geprägt von schwerem Regen, der die Fahrer zusätzlich ans Limit brachte.
 
Und Praxmarer gelang es auch, in der entscheidenden Gruppe von acht Fahrern mit dabei zu sein, die sich auf den letzten Runden formierte und rund eineinhalb Minuten Vorsprung auf das Feld herausfuhr. „Es war eine sehr starke Gruppe, die auf den letzten Kilometern Gas gegeben hat. Ich bin sehr stolz darauf, dass ich als bester Österreicher ins Ziel gekommen bin“, erklärt Praxmarer, der mit nur 14 Sekunden Rückstand auf den Sieger Dejan Bajt (Slowenien) mit Platz 5 sehr zufrieden ist. Mit diesem Erfolg in Vorarlberg schiebt sich Stefan Praxmarer auch wieder unter die Top-20-Fahrer der Rad-Bundesliga. Weiterhin Bester vom Tirol Cycling Team ist nach drei Rennen der Serie der junge Markus Freiberger, der heute als 36. Ins Ziel kam.
 
Das Ergebnis Nenzing: http://www.computerauswertung.at/veranstaltungen/2015/150501/20150501_GP_Vorarlberg.pdf

Fotocredit: Tirol Cycling Team/Eisenbauer

Carpathian Couriers Race: Gesamtwertung bleibt vollkommen offen

Alexander Wachter und das Tirol Cycling Team konnten heute bei der U23-Karpatenrundfahrt zwar das gelbe Trikot knapp nicht verteidigen, in der Gesamtwertung liegt Alexander Wachter aber noch immer sehr gut mit wenigen Sekunden Rückstand auf den neuen Gesamtführenden.
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„Wir haben heute das gelbe Trikot zwar nicht halten können, das ist aber auch schon der einzige Wermutstropfen an dieser Etappe“, erklärt ein stolzer Alexander Wachter, der in der Gesamtwertung der Karpatenrundfahrt mit nur 15 Sekunden Rückstand noch immer sehr gut im Rennen um den Gesamtsieg liegt.
 
Die heutige Etappe von Zapora Niedzica nach Jablonka über 129 Kilometer wurde auf den letzten 20 Kilometern vor dem Ziel entschieden. „Der letzte Berg vor dem Ziel war wirklich steil und lang und rund einen Kilometer vor der Kuppe konnten sich drei Fahrer absetzen und ich musste abreißen lassen“, erklärt Alexander Wachter. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen vom Tirol Cycling Team konnte Wachter in der Abfahrt zum Ziel die Lücke aber fast noch schließen und hatte im Ziel nur 15 Sekunden Rückstand auf den heutigen Sieger Dries Van Gestel (Belgien). Ebenfalls nur 15 Sekunden beträgt nun der Rückstand auf den neuen Gesamtführenden Álvaro Cuadros (Spanien). „In der Gesamtwertung ist alles noch offen. Ganz vorne sind die Rückstände sehr gering und wir sind motiviert, bis zum letzten Tag zu kämpfen“, gibt sich Alexander Wachter optimistisch. Besonders erwähnt Wachter dabei die Leistung seiner Teamkollegen, die ihm heute auf den letzten Kilometern ermöglichten, den Abstand zum neuen Führenden sehr gering zu halten.
 
Das Ergebnis der 3. Etappe: http://www.procyclingstats.com/race.php?id=150272
 
Fotonachweis: Tirol Cycling Team/Eisenbauer

Sensationeller Alexander Wachter schlüpft bei Carpathian Couriers Race U-23 ins gelbe Trikot

Was für ein Tag für das Tirol Cycling Team. Auf der zweiten Etappe der Carpathian Couriers Rundfahrt gewinnt Alexander Wachter und holt sich damit auch das gelbe Trikot des Gesamtführenden.
alexander wachter gelbes trikotBesser hätte es heute von Tarnów  nach Ciezkowice für das Tirol Cycling Team nicht laufen können. Auf der sehr schwierigen Etappe über 120 Kilometer konnte Alexander Wachter heute voll punkten. „Es war heute sehr bergig und es gab viele Gruppen, die versucht haben, davon zu kommen“, erklärt Alexander Wachter. „Mir ist es dann gelungen, in einer Sechs-Mann-Gruppe mit dabei zu sein, die rund 25 Kilometer vor Schluss das Ruder übernahm.“
 
Und dann konnte Alexander Wachter sein Wissen um die Strecke ausspielen, denn das Ende der Etappe wurde bereits im vergangenen Jahr gefahren. „Ich habe den Schlussanstieg und die letzten fünf Kilometer sehr genau gekannt“, erzählt Wachter. „Der letzte halbe Kilometer geht bergauf und da konnte ich die entscheidende Attacke setzten, die mir den Sieg gebracht hat.“
Damit schlüpft Alexander Wachter auch in das Trikot des Gesamtführenden und hat nun zwei Sekunden Vorsprung auf den Holländer Tim Ariesen und sechs Sekunden Vorsprung auf den deutschen Jan Brockhoff. „Morgen wird es sicherlich schwer werden, das gelbe Trikot zu verteidigen“, meint Wachter. „Aber im Team sind alle fit und wir werden auch auf den nächsten Etappen versuchen, das gelbe Trikot zu halten.
 
Das Ergebnis der 2. Etappe: http://www.procyclingstats.com/race/Carpathian_Couriers_Race_U_23_2015_Stage_1_Ciezkowice

Alexander Wachter startet mit Platz 7 in die Karpatenrundfahrt

alexander wachterDie Karpatenrundfahrt ist eines der wichtigsten Nachwuchsrennen in Europa. Die Tour durch drei Länder der Karpaten begann heute, Dienstag, mit einem Prolog im polnischen Tarnów. Alexander Wachter holte sich den sehr guten 7. Platz.
 
1,8 Kilometer lang war der Prolog der Karpatenrundfahrt. Die Strecke quer durch Tarnów war nicht besonders schwer, umso schneller war dafür das Durchschnittstempo dieses Einzelzeitfahrens. Mit über 50 km/h Schnitt fuhren die besten Nachwuchsfahrer Europas durch die polnische Stadt. Und Alexander Wachter vom Tirol Cycling Team bewies, dass er ganz vorne mitfahren kann. Platz 7 mit nur eine Sekunde Rückstand auf den Tagessieger waren der Lohn für die beherzte Fahrt des Tirolers. Gewonnen hat den heutigen Prolog der deutsche Fahrer Jan Brockhoff.
 
„Ich freue mich jetzt auf die erste lange Rundfahrt dieser Saison. Mit dem Start bin ich sehr zufrieden“, erklärt Alexander Wachter, der sich für die Karpatenrundfahrt viel vorgenommen hat. „Die Etappen sind schwierig, aber wir haben uns für das Team eine sehr gute Strategie zurechtgelegt. Unser Ziel ist es, bei den Etappen möglichst weit nach vorne zu kommen und nicht auf die Gesamtwertung zu schauen.“
 
Die Karpatenrundfahrt dauert noch bis einschließlich Sonntag und führt durch drei Länder in den Karpaten.

Das Ergebnis der 1. Etappe: http://www.procyclingstats.com/race/Carpathian_Couriers_Race_U_23_2015_Prologue_Tarnow

Tolle Bilanz beim Giro del Trentino

Das Tirol Cycling Team hat sich beim Giro del Trentino eindrucksvoll in der Weltspitze des Rennradsports gezeigt. Lukas Pöstlberger konnte das Sprinttrikot auf der letzten Etappe knapp nicht verteidigen.
poestlberger ausreissergruppeDie letzte Etappe des Giro del Trentino war für das Tirol Cycling Team an Spannung nicht zu überbieten. Lukas Pöstlberger ist es am dritten Tag in Folge gelungen, in der Spitzengruppe um die wichtigen Sprintpunkte mitzukämpfen. Schlussendlich fehlte dem Oberösterreicher nur ein Punkt für den Gesamtsieg in der Sprintwertung dieser viertägigen Rundfahrt. Bei der letzten Sprintwertung entschied sich das Duell um das rote Trikot dieser Rundfahrt, das Cesare Benedetti vom Team Bora holen konnte. „Da hatte ich leider nicht mehr genug Kraft, um in die Punkte zu springen und David Wöhrer konnte dem Italiener ebenfalls keine Punkte abluchsen“, erklärt Pöstlberger, der sich mit seiner engagierten Fahrweise beim Giro del Trentino wieder einmal in die internationale Auslage gestellt hat. Einen Tag trug er das Kombinationstrikot für den aktivsten Fahrer, einen Tag lang das rote Trikot des besten Sprinters. „Es waren vier tolle Tage hier im Trentino. Unsere jungen Fahrer haben erstmals an einem HC-Rennen teilgenommen und sich sehr gut geschlagen. Und wir konnten zeigen, dass wir als Kontinentalteam  mit den ganz großen Team mitfahren können“, so Pöstlberger.
 
Erfreulich ist für das Tirol Cycling Team auch das Abschneiden von David Wöhrer, der zum ersten Mal nach seinem Schlüsselbeinbruch wieder in das Renngeschehen eingestiegen ist. Er war in den Bergen gut dabei und ist wieder vollkommen fit. Toll auch die Leistung der ganz jungen Fahrer Markus Freiberger und Benjamin Brkic, den jüngsten Fahrer in dieser Rundfahrt.
 
Das Ergebnis: http://www.procyclingstats.com/race.php?id=150232
 
Fotocredit: Tirol Cycling Team/Stiehl

Sensationell: Lukas Pöstlberger am letzten Tag des Giro del Trentino im Sprinttrikot

lukas_poestlberger_portraitAuch auf der dritten Etappe des Giro del Trentino hat Lukas Pöstlberger und das Tirol Cycling Team alles richtig gemacht. Pöstlberger war wieder in der Spitzengruppe, fuhr auf die Sprints und sicherte sich für den letzten Tag das begehrte Sprinttrikot.
 
„Die dritte Etappe war wirklich schwer“, meint Lukas Pöstlberger nach rund 180 Kilometern, Gegenwind und vielen Bergen im Hinterland von Trient. „Es war nicht leicht, die richtige Gruppe zu erwischen und mit den Ausreißern zu fahren, aber ich habe es geschafft.“
 
Tatsächlich war Pöstlberger auch auf der dritten Etappe wieder in jener Gruppe dabei, die das Renngeschehen lange bestimmte. Zudem ist es ihm gelungen, bei den einzelnen Sprintwertungen immer wieder Punkte zu machen. Der Lohn: Pöstlberger ist bei einer großen Rundfahrt im begehrten Sprinttrikot.
 
„Ich bin ehrlich froh, dass es hier im Trentino so gut läuft“, meint Pöstlberger. „Nach dem Ausfall von Martin Weiss und Sebastian Schönberger haben wir schon nicht mehr damit gerechnet. Aber die jungen Fahrer unseres Teams geben wirklich alles.“
 
Gewonnen hat die dritte Etappe der Italiener Domenico Pozzovivo. Nachdem Pöstlberger die Sprintpunkte abgeräumt hatte, ließ er sich ins Hauptfeld zurückfallen. Bester Tirol Cycler wurde David Wöhrer. In der Gesamtwertung der Rundfahrt führt weiter Richie Porte.
 
Das Ergebnis: http://www.procyclingstats.com/race/Giro_del_Trentino_Melinda_2015_Stage_3_Fierozzo_Val_dei_Mocheni
 
Im Bild: Portrait Lukas Pöstlberger und Fahrsituation dritte Etappe: Fotocredit: Tirol Cycling Team

lukas poestlberger rennen

Lukas Pöstlberger erhält Kombinationstrikot des Giro del Trentino

Beim Giro del Trentino wird der aktivste Fahrer einer Etappe mit dem so genannten Kombinationstrikot ausgezeichnet. Auf der zweiten Etappe der viertägigen Rundfahrt erhielt diese besondere Auszeichnung Lukas Pöstlberger vom Tirol Cycling Team.
poestlberger-kombinationstrikot.jpgDenn Pöstlberger ist auf der zweiten Etappe des Giro del Trentino von Arco nach Brentonico  von Beginn an sehr engagiert gefahren und konnte sich mit einer Spitzengruppe absetzen. „In dieser Gruppe haben wir sehr gut zusammengearbeitet und teilweise wirklich einen guten Vorsprung“, so Pöstlberger.
 
Erst die letzte Bergwertung vor dem Ziel sprengte diese Gruppe auseinander und Lukas Pöstlberger musste der Übermacht der internationalen Teams etwas Tribut zahlen. „Ich wurde dann leider eingeholt und bin die letzten fünf Kilometer noch alleine gefahren. Dass ich das Kombinationstrikot für die aktivste Fahrweise zugesprochen bekommen habe, freut mich natürlich sehr. Das werde ich heute mit sehr viel Stolz auf der dritten Etappe tragen“, freut sich Pöstlberger, der in Brentonico auf Platz 41 ins Ziel kam. Wiederum bemerkenswert auch die Leistung vom jungen Markus Freiberger, der auf Platz 50 ins Ziel rollte.
 
Die Führung bei dieser viertägigen Rundfahrt hat indes Richie Porte vom Team Sky übernommen.
 
Das Ergebnis: http://www.procyclingstats.com/race/Giro_del_Trentino_Melinda_2015_Stage_2_Brentonico

Fotos: Stiehl

Respektabler Auftakt des Giro del Trentino

Der Giro del Trentino begann mit einem rund 13 Kilometer langen Mannschaftszeitfahren in Riva del Garda. Zwischen all den Pro-Teams belegte das junge Tirol Cycling Team den respektablen 13. Platz.
mannschaftszeitfahren trentinoDas Tirol Cycling Team startet als einzige österreichische Mannschaft beim 39ten Giro del Trentino. Und der ist wie immer top besetzt: Richie Porte (SKY), Ryder Hesjedal (Garmin), Domenico Pozzovivo (AG2R) – das sind nur einige Namen aus dem internationalen Fahrerfeld.
 
Beim Tirol Team muss neben Martin Weiss leider auch Sebastian Schönberger passen. David Wöhrer steigt nach seinem Schlüsselbeinbruch wieder in das Renngeschehen ein. Der junge Markus Freiberger wurde für den Giro del Trentino nachnominiert. Mit Benjamin Brkic (18) stellt das Tirol Team den jüngsten Fahrer dieser renommierten Rundfahrt.
 
Und dieses junge Team hat sich beim Mannschaftszeitfahren zu Beginn sehr gut geschlagen. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von über 54 km/h erreichte das Tirol Cycling Team den 13. Platz und verlor auf das Siegerteam Bora-Argon 18 nur 50 Sekunden. „Wir sind heute total glücklich“, erzählt Lukas Pöstlberger. „Die Ablösen haben sehr gut funktioniert, obwohl wir in dieser Konstellation ein Zeitfahren noch nie probiert haben. Der geringe Zeitrückstand macht Lust auf Mehr.“
 
Einziger Wermutstropfen der sehr guten Leistung der jungen Tiroler war, dass Mario Schoibl bereits auf den ersten Kilometern des Zeitfahrens einen Defekt hatte und dadurch fehlte. Der Rest der Mannschaft kam geschlossen ins Ziel und hat sich den Respekt der internationalen Mannschaften verdient.
 
Das Ergebnis: http://www.procyclingstats.com/race.php?id=150229

Fotos: Impressionen vom Mannschaftszeitfahren: Fotos: Stiehl

Lukas Pöstlberger holt Platz 2 in Bosnien – Martin Weiss wird bereits heute operiert

Beim zweiten Radrennen in Banjaluka in Bosnien konnte Lukas Pöstlberger mit dem zweiten Platz überzeugen. Martin Weiss wird heute, Montag, in Innsbruck operiert.

lukas poestlberger

Licht und Schatten sind im Radsport eng beieinander. Während Lukas Pöstlberger am Sonntag in Banjaluka erneut ein sensationelles Rennen bestreitet und mit Platz 2 bei diesem Rennen der Europe Tour wichtige UCI-Punkte holt, muss das Tirol Cycling Team wohl mit einem längeren Ausfall seines Leistungsträgers Martin Weiss rechnen.

Noch in der Nacht von Samstag auf Sonntag kam Martin Weiss mit einem Krankentransport aus Belgrad in Innsbruck an und wurde sofort untersucht. Die Diagnose: Weiss erlitt beim ersten Rennen in Belgrad einen Becken-Trümmerbruch sowie eine Bruch des Schlüsselbeins. Die Beckenverletzung wird heute, Montag, in Innsbruck operiert, dann wird über die weitere Behandlung des Tirolers entschieden.

Martin Weiss ist dennoch optimistisch: „Zuerst möchte ich mich herzlich für alle Genesungswünsche bedanken. Das war einfach toll für mich“, erklärt Weiss. „Ich schaue jetzt nach vorne. Hier in der Uni-Klinik Innsbruck wird alles für mich getan und ich bin trotz allem sehr zuversichtlich.“

Das Tirol Cycling Team fährt nun stark geschwächt weiter zum Giro del Trentino, wo morgen, Dienstag, der Start fällt. Neben Weiss muss auch Sebastian Schönberger passen. David Wöhrer steigt nach seinem Schlüsselbeinbruch wieder in das Renngeschehen ein. Der junge Markus Freiberger wurde für den Giro del Trentino nachnominiert.

Im Bild: Lukas Pöstlberger
Fotocredit: Stiehl

Schwerer Sturz von Martin Weiss bei Rennen in Banjaluka

foto martin weissBeim Radrennen Belgrade Banjaluka in Bosnien ist heute Martin Weiss vom Tirol Cycling Team schwer gestürzt. Der erste Verdacht sind Brüche im Arm- und Beckenbereich. Zu weiteren Abklärung ist Weiss bereits mit einem Krankentransport unterwegs in die Universitätsklinik Innsbruck. Das gesamte Tirol Cycling Team wünscht gute Besserung.
 
Das Rennen in Belgrade Banjaluka war heute geprägt von nassen und kalten Bedingungen, starken Windböen und einem hohen Durchschnittstempo im Feld. Wie es zu dem Sturz von Martin Weiss genau gekommen ist, ist noch unklar. Weiss befand sich zum Zeitpunkt des Sturzes weiter hinten im Feld. Nach einer ersten medizinischen Untersuchung in Belgrad besteht allerdings der Verdacht auf Brüche im Bereich des Beckens und eines Armes. Das Tirol Cycling Team hat sofort einen Krankentransport nach Tirol organisiert, um Martin Weiss in Innsbruck die bestmögliche medizinische Versorgung und Rehabilitation zu ermöglichen. „Nach den Untersuchungen in Innsbruck wissen wir genau, wie schwer die Verletzungen von Martin sind. Der rasche Transport nach Innsbruck war problemlos möglich. Wir wünschen Martin alles Gute und dass er sich rasch erholt“, erklärt Teammanager Thomas Pupp vom Tirol Cycling Team.
 
Das Rennen selbst war für das Tirol Cycling Team nach dem Sturz von Martin Weiss nur mehr Nebensache. Die Fahrer des Teams kamen mit dem Hauptfeld ins Ziel. Gewonnen hat das Rennen Belgrade Banjaluka Marko Klump vom Team Adria Mobil.

Stark besetztes Kirschblütenrennen Wels

Nach der langen Fahrt von Parma nach Oberösterreich war das 54. Kirschblütenrennen Wels heute für das Tirol Cycling Team kein Rennen, wo man sich nicht sonderlich viel erwartet hat. Martin Weiss lieferte mit Platz 8 im Sprint dennoch eine tadellose Leistung ab. Stefan Praxmarer und Markus Freiberger waren lange in einer Spitzengruppe.

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Wels. Das Kirschblütenrennen in Wels ist eines der großen Radfeste Österreichs im Frühjahr. Das Rennen zählt für die Elite-Herren zwar nicht zur Bundesliga, dennoch glänzt das Welser Traditionsrennen mit einem starken Teilnehmerfeld.
 
Geprägt wurde das Rennen heute lange Zeit von einer Ausreißergruppe, die sich bis rund zehn Kilometer vor Schluss halten konnte. In dieser Gruppe mit dabei auch Markus Freiberger und Stefan Praxmarer vom Tirol Cycling Team. Diese Ausreißer wurden aber bis auf den späteren Sieger Jan Tratnik alle vom Feld gestellt.
 
Jan Tratnik kam mit genau einer Minute Vorsprung als Sieger ins Ziel. Der Rest des Feldes teilte sich die Plätze im Sprint auf. Martin Weiss belegte hier den sehr guten achten Platz. Ausreißer Stefan Praxmarer wurde zweitbester vom Tirol Cycling Team und holte sich Platz 17.
 
Da ein Großteil der Mannschaft gestern noch in Parma bei der Trofeo Edil im Einsatz war und erst spät abends in Wels eintraf, hat man sich von diesem Rennen von Seiten des Tirol Cycling Teams nicht viel erwartet. Dennoch ist Roland Pils, sportlicher Leiter, mit der Leistung zufrieden. „Markus Freiberger war wieder ganz stark mit dabei. Der junge Mann ist in seiner ersten Saison und fährt wirklich ohne Kompromisse“, meint Roland Pils. „Auch die anderen Fahrer zeigen großes Engagement. Gefehlt haben uns aber heute auch jene drei Fahrer, die derzeit beim U23-Nationalteam im Einsatz sind.“
 
Das gesamte Ergebnis: www.computerauswertung.at

Fotocredit: Stiehl

Lukas Pöstlberger holt sich Platz drei bei Trofeo Edil

Eine besondere Leistung von Lukas Pöstlberger vom Tirol Cycling Team wurde in Italien mit dem dritten Platz belohnt. Mehr als 60 Kilometer fuhr Pöstlberger mit zwei anderen Fahrern dem Feld davon.

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Parma/Italien. Die Trofeo Edil in der Nähe von Parma gehört zu den schwersten norditalienischen Tagesrennen in der gesamten Saison. Auf der rund 150 Kilometer langen Strecke ist es nicht nur hügelig, sondern es wartet auf den letzten vier Runden auch immer ein ca. ein Kilometer langer Anstieg mit 10 bis 15 Prozent Steigung auf die Rennfahrer.
 
poestlberger portraitLukas Pöstlberger vom Tirol Cycling Team hat sich heute ganz darauf konzentriert in eine starke Ausreißergruppe zu kommen. Und dieses Vorhaben ist sehr gut gelungen. Rund 60 Kilometer vor dem Ziel setzte er sich gemeinsam mit den beiden Italienern Francesco Reda und Simone Petilli vom Feld ab. Die drei fuhren dem Feld auf und davon und konnten auch nicht mehr eingeholt werden. „Es war eines der härtesten Rennen der bisherigen Saison“, meint Lukas Pöstlberger. „Schnell, hügelig und mit einem echt harten Berg, der viermal zu fahren ist. Beim letzten Anstieg konnte ich dann die zwei Italiener nicht mehr halten, bin dann im Flachen vor dem Ziel noch einmal auf zehn Sekunden herangefahren, aber für den Sieg hat es nicht ganz gereicht.“ Platz drei ist der Lohn für einen harten Arbeitstag von Lukas Pöstlberger. Gewonnen hat das Rennen der Italiener Francesco Reda.
 
Konstanter Podiumskandidat
Mit einem weiteren Podium bei diesem hochwertigen Rennen der UCI-Klasse 1.2 zeigt Pöstlberger, wie gut in Form er ist. „Ich hoffe, dass ich auch bei den kommenden Rundfahrten diese Konstanz zeigen kann“, erklärt Pöstlberger, der mit diesem dritten Platz wertvolle UCI-Punkte sammelt.
Sehr gut präsentierte sich bei der Trofeo Edil übrigens auch Martin Weiss vom Tirol Cycling Team. Der holte sich im Sprint des Hauptfeldes noch den ausgezeichneten neunten Rang.
 
Das gesamte Ergebnis: http://www.procyclingstats.com/race.php?id=150190
 
Fotocredit: Tirol Cycling Team

Platz 5 für Martin Weiss bei Rennen in Slowenien

martin weissDas Tirol Cycling Team war am Ostersonntag bei zwei Rennen im Einsatz. Beim GP Adria Mobil in Novo Mesto/Slowenien holte sich Martin Weiss im Sprint den fünften Platz. Bei der Trofeo Piva/Italien zeigte Sebastian Schönberger aufsteigende Form.

Sehr gut besetzt war heuer der GP Adria Mobil, ein Rennen der UCI-Klasse 1.2, bei dem auch viele österreichische Mannschaften in sehr guter Besetzung mit dabei waren. Das Tirol Cycling Team zeigte sich in Slowenien von seiner besten Seite. Lukas Pöstlberger war lange mit mehr als drei Minuten Vorsprung in einer Zwei-Mann-Ausreißergruppe, die erst 25 Kilometer vor dem Ziel vom Hauptfeld gestellt wurde. Schlussendlich kam es im Zentrum der Stadt Novo Mesto zu einem Massensprint, den der Slowene Marko Kump vom Heimteam „Adria Mobil“ gewinnen konnte. Sehr gut in Position brachte sich beim Sprint auch Martin Weiss, der auf Platz fünf ins Ziel kam und so für das Team wertvolle UCI-Punkte holte. „In der letzten Kurve habe ich leider kurz bremsen müssen, um eine Kollision zu verhindern“, erzählt Martin Weiss. „Mit einem fünften Platz im Sprint muss man zufrieden sein, aber eigentlich wäre heute mehr drinnen gewesen.“

Das Ergebnis des GP Adria Mobil: http://www.procyclingstats.com/race/GP_Adria_Mobil_2015

Bei der Trofeo Piva in Italien – einem der wichtigsten U23-Rennen in Italien – zeigte sich Sebastian Schönberger vom Tirol Cycling Team wieder fit. Nach seiner Viruserkrankung während der Istrian Spring Trophy hatte Schönberger eine längere Pause. Beim GP Piva war Schönberger aber schon wieder in der internationalen U23-Elite zu finden. In der entscheidenden Schlussrunde über rund 28 Kilometer war Schönberger in der 13-Mann-Spitzengruppe mit dabei. Kurz vor Ende des Rennens konnten sich aus dieser Gruppe drei Fahrer lösen, Schönberger versuchte alleine nachzusetzen, wurde aber dann Opfer des Gegenwindes und konnte die drei Fahrer nicht mehr einholen. Gewonnen hat die Trofeo Piva der Österreicher Felix Großschartner. Schönberger kam mit den restlichen Ausreißern auf Platz 14 ins Ziel.

Das Ergebnis der Trofeo Piva: http://www.procyclingstats.com/race/Trofeo_PIVA_2015

sebastian schoenbergerAm Ostermontag zeigte Sebastian Schönberger beim zweiten Rennen in Italien ebenfalls sehr gute Leistungen und bestätigte seine Nominierung für das U23-Nationalteam Österreichs. Beim Giro Belvedere di Villa di Cordignano konnten sich Sebastian Schönberger und Alexander Wachter immer in der Spitze bewegen und waren auf der Schlussrunde in einer Spitzengruppe von rund 30 Fahrern. „Es war ein sehr hektisches und schnelles Rennen“, erklärt Sebastian Schönberger. „Auf den zwei Schlussrunden war ein Berg, der sich als echte Rampe erwies und das Feld stark dezimiert hat.“ Umso erfreulicher, dass Schönberger mit der Spitze mithalten konnte und auf Platz 13 ins Ziel kam.

Das Ergebnis des Giro Belvedere: http://www.procyclingstats.com/race.php?id=150174

 

 

 

 

Lukas Pöstlberger holt Platz 3 bei bayerischem Cup-Rennen

Heute, Sonntag, begann mit dem 42. Schwarzbräupreis in Zusmarshausen die Saison der Radrennen in Bayern. Das Tirol Cycling Team hat dieses gut besetzte Rennen schnell gemacht. Der Lohn: Lukas Pöstlberger kommt als sehr guter Dritter ins Ziel.

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Fünf hügelige Runden mit jeweils 27 Kilometern standen heute, Sonntag, für das Tirol Cycling Team in Bayern auf dem Rennprogramm. Traditionell wird in Zusmarshausen mit dem Schwarzbräupreis die Saison der bayerischen Rennen eröffnet. Dementsprechend gut besetzt war das Teilnehmerfeld.

Das Tirol Cycling Team war fast zur Gänze am Start und hat heute das Renngeschehen maßgeblich mitbestimmt. Weiterhin ausgezeichnet in Form zeigt sich Lukas Pöstlberger, der sich mit Platz 3 seinen zweiten Podiumsplatz in dieser Saison sichert. Pöstlberger war dabei von Beginn an in einer 7-Mann-Spitzengruppe, die sich bereits in der ersten Runde absetzte. Drei Runden vor Schluss attackierten dann aus dieser Gruppe Tobias Erler, Michael Gogl und Lukas Pöstlberger ab und konnten sich den Sieg untereinander ausmachen. „Michael Gogl hat dann noch einmal am Berg attackiert und konnte sich absetzen. Ich bin mit meiner Leistung und dem dritten Platz sehr zufrieden, auch wenn ich Tobias Erler im Sprint gerne besiegt hätte“, fasst Pöstlberger sein Rennen zusammen.

Stark zeigt sich das gesamte Tirol Cycling Team: Alexander Wachter gewinnt den Sprint einer kleinen Verfolgungsgruppe, auch Florian Schipflinger kommt noch unter die Top 20 dieses bayerischen Cup-Rennens. (Foto: Mario Stiehl)

Markus Freiberger mit Platz 7 in Leonding

Der Start der Wiesbauer-Radbundesliga war heute das bekannt schwere Rennen in Leonding. Kälte und Rennverlauf haben heute viele Fahrer aufgeben lassen. Das Tirol Cycling Team holt mit Markus Freiberger (7.) einen Top-Ten-Platz.

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Obwohl es heute für das Tirol Cycling Team nicht für einen Podiumsplatz in Leonding gereicht hat, ist Roland Pils, sportlicher Leiter des Teams, mehr als zufrieden mit dem Auftreten seiner jungen Fahrer. „Wir waren immer vorne dabei, haben immer wieder Akzente gesetzt und Markus Freiberger und Martin Weiss waren im Sprint um Platz vier gut mit dabei“, fasst Pils das Rennen aus Tiroler Sicht zusammen.

Spannender Rennverlauf

Mario Schoibl vom Tirol Cycling Team war heute aktivster Fahrer des Feldes und früh in einer Ausreißergruppe mit drei anderen Fahrern, die lange einen Vorsprung von rund einer Minute hielt. Auch Sebastian Schönberger zeigte sich in seiner Heimat sehr aktiv und hat gemeinsam mit den späteren Siegern Felix Großschartner und Gregor Mühlberger die Spitze attackiert. Mit einem Schnitt von über 41 km/h auf den rund 153 Kilometern war es ein hartes, schnelles Rennen, das viele Fahrer zum Aufgeben zwang. Mit Platz 7 zeigte sich Markus Freiberger vom Tirol Cycling Team ganz vorne in der Spitze und wurde damit auch drittbester U23-Fahrer des Feldes. Stark auch Martin Weiss, der mit Platz 12 in der Endabrechnung einen weiteren Spitzenplatz zum Auftakt der Bundesliga holt.

„Bei manchen unserer Fahrer hast du noch gemerkt, dass sie in den letzten Wochen erkrankt waren“, erklärt Pils. „Umso erfreulicher ist es, dass praktisch jeder der Fahrer versucht hat, Rennakzente zu setzen. Ich bin mir absolut sicher: Unsere Zeit in der Bundesliga mit Podiumsplätzen wird heuer noch kommen.

Nach dem ersten Rennen der Wiesbauer-Radbundesliga liegt das Tirol Cycling Team in der Teamwertung nun an dritter Stelle. (Foto: Eisenbauer)

Voll motiviert für die österreichische Rad-Bundesliga

2015 03 18 100139Am Sonntag, 22. März, beginnt in Leonding die österreichische Rad-Bundesliga. Das Tirol Cycling Team startet in die Österreich-Rennen mit 13 Fahrern. Nur David Wöhrer wird nach seinem Sturz in Istrien fehlen.

Nach intensiven Trainings- und Rennwochen in Istrien und Slowenien freuen sich die Fahrer des Tirol Cycling Teams nun auf den Start der heimischen Rennen in Leonding. Zum 55. Mal findet dieses Rundrennen statt. Mit dem jüngsten Team aller Zeiten – das Durchschnittsalter liegt bei 21 Jahren - will das Tirol Cycling Team auch in dieser Saison einen Spitzenplatz unter den österreichischen Mannschaften einnehmen.

Nachdem bei der Istrian Spring Trophy ein Großteil der Mannschaft mit Fieber aufgeben musste, sind für Leonding alle Fahrer wieder gesund. Nur David Wöhrer wird nach seinem Schlüsselbeinbruch fehlen. Das Ziel für die heimischen Bundesliga-Rennen ist klar definiert: Die sehr jungen Fahrer des Team finden hier eine Plattform, um sich national zu präsentieren. Die arrivierten Fahrer des Teams sollen vorne um die Siege mitfahren.

„Wir entscheiden von Rennen zu Rennen, wer als Kapitän fungiert und auf welche Fahrer die Strategie abgestimmt wird“, fasst Roland Pils, sportlicher Leiter des Teams, seine Ambitionen für 2015 zusammen. „es gibt keinen Fahrer, den wir in Richtung Gesamtwertung forcieren. Vielmehr werden die ersten Ergebnisse ausschlaggebend dafür sein, wie wir die weiteren Rennen anlegen.“

Die Bedeutung der Bundesliga-Rennen ist für das Tirol Cycling Team groß. Dennoch will man auch heuer auch bei großen internationalen Rennen im Nachwuchsbereich mit dabei sein. „Für unsere Fahrer ist beides wichtig. Regelmäßige Podiumsplätze in der heimischen Bundesliga sind für Fahrer und Team ein erklärtes Ziel“, so Pils.

Mit Martin Weiss, David Wöhrer, Lukas Pöstlberger, Alexander Wachter, Florian Schipflinger, Stefan Praxmarer, Mario Stock, Patrick Bosman und  Patric Schultus, Benjamin Brkic, Fabian Morianz, Sebastian Schönberger, Markus Freiberger und Mario Schoibl hat das Tirol Cycling Team jedenfalls eine schlagkräftige, junge Truppe, die sich für Bundesliga und Staatsmeisterschaften einiges vorgenommen hat.

Istrian Spring Trophy endet im Sprint des Feldes2015 03 15 180418
Pöstlberger im Gesamtklassement auf Platz 10

Die Istrian Spring Trophy endete heute mit einem Massensprint in Umag. Trotz der Krankheitsfälle und des Sturzes von David Wöhrer holte sich Lukas Pöstlberger im Gesamtklassement den ausgezeichneten 10. Platz.

Istrien. 156 Kilometer waren heute auf der letzten Etappe der Istrian Spring Trophy zu bewältigen. Von Pazin im Innenland Istriens ging es heute Richtung Umag, wo zum Schluss noch einmal drei Runden rund um Umag für die Fahrer am Programm standen. Nach einigen Attacken auf der Strecke ist die Etappe schlussendlich schnell erklärt: Das Feld kam praktisch geschlossen zum Zielsprint nach Umag. Über 160 Fahrer des Feldes wurden mit der gleichen Zeit gewertet.

Das Tirol Cycling Team bestand heute nur mehr aus Lukas Pöstlberger, nachdem auch Benjamin Brkic die letzte Etappe nicht mehr in Angriff nehmen konnte. „Dass ein Virus praktisch unsere ganze Mannschaft niedergestreckt hat, ist wirklich schade. Nach dem langen Trainingslager in Grado in den vergangenen zwei Wochen ist die Mannschaft aber gut unterwegs“, erklärt Roland Pils, der nun hofft, dass bis zum Start der österreichischen Rennen alle Fahrer wieder gesund werden. Der Sturz von David Wöhrer ist noch halbwegs glimpflich abgegangen. „David wird bis zu den großen Rennen im Sommer sicherlich wieder mit dabei sein“, ist Pils überzeugt.

Lukas Pöstlberger auf Platz 10
Umso beeindruckender ist die Leistung von Lukas Pöstlberger, der im Gesamtklassement der Istrian Spring Trophy mit nur 51 Sekunden Rückstand auf den Sieger Markus Eiberger Platz 10 belegen konnte. „Der Sieg im Prolog war für mich wichtig. Er ist ein gutes Zeichen, dass ich ganz vorne mitfahren kann“, so Pöstlberger. „Heute bin ich wirklich froh darüber, dass ich mich durchgekämpft habe. Platz 10 ist mit diesen Begleitumständen ein schöner Erfolg für mich.“
Die heutige Etappe gewonnen hat der Slowene Marko Kump, erfreulich aus österreichischer Sicht ist der Sieg von Markus Eiberger im Gesamtklassement. (Foto: Mario Stiehl)

Ergebnis

Istrian Spring Trophy: Lukas Pöstlberger holt sich Platz 15

Virus und Fieber begleiten das Tirol Cycling Team weiter bei der Istrian Spring Trophy. Auf der heutigen Etappe stieg auch Alexander Wachter mit Fieber vom Rad. Trotzdem fährt Lukas Pöstlberger in der Spitze mit und holte sich heute Platz 15 auf der Etappe.

Nachdem nun auch Alexander Wachter erkrankt ist, sind vom Tirol Cycling Team bei der Istrian Spring Trophy nur mehr Benjamin Brkic und Lukas Pöstlberger übrig. Auf der heutigen Etappe von Vrsar nach Motovun über  157 Kilometer konnte Lukas Pöstlberger dennoch überzeugen. „Natürlich ist ohne Mannschaftsunterstützung nicht mehr die Welt möglich, aber Benjamin und ich versuchen, immer irgendwie vorne mit dabei zu sein und haben uns heute eigentlich ganz gut gehalten“, erklärt Pöstlberger.

Rund drei Kilometer vor dem letzten Anstieg in das Trüffeldorf Motovun stürzte dann Benjamin Brikic leider in einer hektischen Rennphase, dem jungen Fahrer des Tirol Cycling Teams ist dabei aber nichts passiert.

Im Anstieg nach Motovun musste Lukas Pöstlberger dann die Favoriten ziehen lassen. „Da konnte ich dann nicht mehr mithalten, weil ich das ganze Rennen lang schon gearbeitet habe, um den Anschluss nicht zu verlieren“, so Pöstlberger.

Umso imposanter sein Ergebnis. Mit nur 28 Sekunden Rückstand auf den heutigen Sieger Markus Eiberger belegt Pöstlberger den 15. Platz auf der Etappe. Auch Benjamin Brkic zündet nach dem Sturz noch einmal den Turbo, rollt das Feld von hinten auf und kommt mit nur einer Minute Rückstand auf Platz 56 ins Ziel. Gewonnen hat die Etappe der Österreicher Markus Eiberger, der mit diesem Sieg auch in das gelbe Trikot der Istrian Spring Trophy schlüpft.

Ergebnis

Istrian Spring Trophy: „So viel Pech haben wir uns nicht verdient!“

So ist Radsport: Nach den glücklichen Gesichtern nach dem Prolog-Sieg von Lukas Pöstlberger bei der Istrian Spring Trophy folgte heute, Freitag, ein rabenschwarzer Tag für das Tirol Cycling Team: David Wöhrer kommt zu Sturz – Verdacht auf Schlüsselbeinbruch. Mario Schoibl und Patrick Bosman steigen krankheitsbedingt vom Rad.

„So viel Pech haben wir uns echt nicht verdient“, fasst Lukas Pöstlberger die zweite Etappe der Istrian Spring Trophy aus Sicht des Tirol Cycling Teams zusammen. Der Mann im gelben Trikot musste heute zuschauen, wie sich rund um ihn die Mannschaft des Tirol Cycling Teams praktisch auflöste. Sehr früh im Rennen kam die erste Hiobsbotschaft. David Wöhrer, der Bergspezialist des Teams, kam mit mehreren Fahrern zu Sturz und musste ins Krankenhaus nach Pula gebracht werden. Die Diagnose: Schlüsselbeinbruch. Damit fällt David Wöhrer sicherlich für mehrere Wochen aus.

Krankheitsfälle
Aber es kam heute noch schlimmer für das Tirol Cycling Team. Während des Rennes mussten Mario Schoibl und Patrick Bosman erschöpft vom Rad steigen. Der Virus, der auch schon den Start von Sebastian Schönberger verhindert hat, dürfte auch die zwei Fahrer erwischt haben. Auch Alexander Wachter ist angeschlagen.
Damit waren heute die Chancen das gelbe Trikot zu verteidigen, nicht gegeben. An der Seite von Lukas Pöstlberger konnte nur noch Benjamin Brikic Helferdienste leisten. Und das war einfach zu wenig. Dennoch ist Lukas Pöstlberger mit der Spitzengruppe von rund 30 Fahrern in den letzten Anstieg nach Labin gefahren und hat tapfer mitgehalten. „Benjamin Brkic und Alex Wachter haben heute toll für mich gearbeitet, dafür ein herzliches Dankeschön. Mehr war heute nicht drinnen für unser dezimiertes Team“, so Pöstlberger. Mit Platz 21 und nur rund 30 Sekunden Rückstand hat Lukas Pöstlberger unter diesen Umständen ein sensationelles Rennen abgeliefert. Gewonnen hat diese Etappe der Istrian Spring Trophy der Russe  Sergey Nikolaev vor dem Österreicher Markus Eiberger.

„Zum aus der Haut fahren!“
Für den sportlichen Leiter des Tirol Cycling Teams – Roland Pils – war es heute ein harter Tag. Die erkrankten und verletzten Fahrer müssen jetzt so schnell wie möglich nach Österreich. „Ich kann nur hoffen, dass sie alle schnell wieder gesund werden. Unsere jungen Fahrer haben heuer so viel in die Vorbereitung und ins Training investiert. Wir wissen, dass sie ganz vorne mitfahren könnten. Augenblicklich fällt mir nur ein Wort ein: ungerecht“, erklärt Roland Pils.

Ergebnis

Lukas Pöstlberger gewinnt Auftaktprolog der Istrian Spring Trophy

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Heute startete die Istrian Spring Trophy mit einem zwei Kilometer langen Prolog am Hafen von Umag. Lukas Pöstlberger vom Tirol Cycling Team holte sich seinen ersten Sieg in dieser Saison.

Umag. Die viertägige Istrian Spring Trophy zählt zu den europäischen Frühjahrsklassikern und ist auch heuer wieder international gut besetzt. Die Rundfahrt wurde heute mit einem zwei Kilometer langen Prolog mitten in Umag gestartet. Und für das Tirol Cycling Team hätte es besser nicht laufen können: Lukas Pöstlberger, im vergangenen Jahr durch einen Beckenbruch im Frühjahr mit einer durchwachsenen Saison, konnte bei diesem Prolog den Sieg für sich holen. Erfreulich ist das Ergebnis für Österreich: Hinter Pöstlberger kommen Michael Taferner (2.) und Felix Großschartner (3.) ebenso aufs Podium.

„Es war natürlich bei der Kürze des Prologs sehr knapp“, freut sich Lukas Pöstlberger. „Aber ich bin wirklich glücklich darüber, dass es mit dem Sieg geklappt hat. Ich habe diesen Winter sehr viel in den Formaufbau investiert und jetzt zeigt sich der Erfolg.“

Sehr erfreulich auch das Teamergebnis von Tirol Cycling. Mit Alexander Wachter (16.) und Patrick Bosman (19.) findet man noch zwei aus der Mannschaft unter den Top 20 des Prologs.
Jetzt warten auf Lukas Pöstlberger und das Tirol Cycling Team noch drei schwere Tage in den Hügeln Istriens. „Wir haben mehrere Szenarien durchgespielt und werden natürlich morgen versuchen, die Führung zu verteidigen. Aber wir wissen, dass die Zeitabstände nach dem Prolog sehr gering sind. Morgen beginnt das Rennen also wieder neu“, so Pöstlberger.

Ergebnis

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