Saisonabschluss mit Ride-with-Passion-Tour

Den Saisonabschluss 2014 feierte das Tirol Cycling Team mit Freunde, Sponsoren und Partnern im Rahmen eine Radausfahrt rund um Innsbruck.

Rund 150 radbegeisterte Partner, Freunde und Sponsoren des Tirol Cycling Teams folgten der Einladung der Spedition Kapeller, gemeinsam die erfolgreiche Saison der Tiroler Radnachwuchsmannschaft zu feiern. In Teams von mindestens sechs Fahrern und Fahrerinnen machten sie sich vergangenes Wochenende auf den Weg, bei einer Art Schnitzeljagd auf dem Rennrad die Gegend rund um Innsbruck zu erkunden.

Gerhard Kapeller und Teammanager Thomas Pupp hatten die Idee zu dieser Veranstaltung. „Wir wollten ein ungezwungenes Treffen von Radfans organisieren, die eine enge Bindung vom Tirol Cycling Team haben“, erklärt Gerhard Kapeller, der das Gelände seiner Spedition als Start- und Zielpunkt zur Verfügung stellte und für die Verköstigung der Teilnehmer sorgte.

Bei herrlichem Herbstwetter gingen 21 Teams an den Start, um die Strecke über Gnadenwald bis hin zu den Innsbrucker Feriendörfern auf kleinen Straßen und Feld- und Waldwegen zu absolvieren. Gefragt war nicht nur Kondition, sondern auch die Fähigkeit, sich entlang der vorgegebenen Strecke mit einem Plan zu orientieren. Der Wettkampf stand dabei im Hintergrund. Vielmehr war es ein Radfest, das auf alle Fälle Potenzial hat, im nächsten Jahr wiederholt zu werden. „Es ist unser Dankeschön an unsere Freunde und Partner, die das Tirol Cycling Team das ganze Jahr über unterstützen“, meint Teammanager Thomas Pupp. „Ride with Passion ist nicht nur das Motto unseres Teams, sondern auch der Inbegriff des Radfahrens.“

Martin Weiss holt Platz 2 bei Österreichischer Meisterschaft im Kriterium

2014-10-05 102550Klein Engersdorf in Niederösterreich war heute Austragungsort der Österreichischen Meisterschaft im Kriteriumfahren. Martin Weiss vom Tirol Cycling Team holt sich den Vizestaatsmeistertitel hinter Patrick Konrad.

Vom Münterland Giro ging es heute für Martin Weiss, Clemens Fankhauser und Gregor Mühlberger direkt weiter nach Niederösterreich zu den Staatsmeisterschaften im Kriterium. Der traditionelle 1.600-Meter-Rundkurs in Klein-Engersdorf / Bisamberg (NÖ) wurde von den Profis heute 33 Mal durchfahren. Schon sehr früh versuche Martin Weiss wichtige Akzente zu setzen. Die ersten drei Wertungen des Rennens gingen an Weiss, bevor sich eine Ausreißergruppe formierte, die aber vom Tirol Cycling Team gestellt werden konnte. Erst in der letzten Wertung konnte Patrick Konrad den Tirol-Cycling-Fahrer noch abfangen und wurde so Staatsmeister.

„Ich bin mit meinem Vizestaatsmeistertitel sehr zufrieden, Patrick war heute einfach der stärkere Fahrer“, fasst es Martin Weiss zusammen. „Ein Sieg im letzten Rennen der Saison wäre zwar noch einmal toll gewesen, aber ich und das gesamte Team können mit den heurigen Leistungen sehr zufrieden sein.“ (Foto: Clemens Fankhauser)

Zwei Top-20-Plätze bei Münsterland Giro

Der Münsterland Giro ist eine der größten Radsportveranstaltungen Deutschlands. Am Tag der Deutschen Einheit war heute auch das Profirennen bestens besetzt. Martin Weiss vom Tirol Cycling Team holte den guten 17. Platz, Clemens Fankhauser Platz 19.

Die deutschen Spitzensprinter Andrè Greipel und John Degenkolb machten sich heute den Sieg beim Münsterland Giro untereinander aus. Bei einem der wichtigsten Tagesrennen Deutschlands holte sich Greipel im Sprint den Sieg des neunten Münsterland Giro, der heuer besonders gut besetzt war.

Sehr gut hielt sich auch das Tirol Cycling Team. Clemens Fankhauser und Martin Weiss konnten sogar im Zielsprint ein kräftiges Wort mitreden. Trotz des sehr guten 17. Platzes im Endklassement ist Martin Weiss aber nicht hundertprozentig zufrieden. „Clemens Fankhauser hat mir den Sprint wirklich sensationell angezogen, dann wurde ich aber an den Rand des Feldes und fast in die Absperrung gedrängt“, erzählt Martin Weiss. „Heute wäre eigentlich mehr drinnen gewesen, weil ich mich im Sprintfinale noch so richtig frisch gefühlt habe.“ Mit Platz 17 (Weiss) und 19 (Fankhauser) sind die zwei Tirol-Cycling-Fahrer aber im absoluten Spitzenfeld der Pro-Tour-Fahrer zu finden. Für das Tiroler Team ein weiterer Beweis, dass man inzwischen in vielen Bereichen mit der europäischen Spitze mithalten kann.

Das Ergebnis des Münsterland Giro

Kein Glück beim Grand Prix Prato

Bei einem der letzten Rennen für diese Saison konnte das Tirol Cycling Team im italienischen Prato (Nähe Florenz) nicht punkten. Wie die meisten Fahrer bei diesem Rennen wurden die Fahrer des Tiroler Teams aus dem aus dem Rennen genommen.

Der Grand Prix „Industria & Commercio di Prato“ ist ein Eintagesrennen über 185 Kilometer der UCI-Klasse 1.1, bei dem gestern Sonntag, von über 120 Fahrern schlussendlich nur 42 in die offizielle Wertung kamen. Der Rest der Fahrer wurde auf dem Rundkurs vorzeitig aus dem Rennen genommen.

Auch dem Tirol Cycling Team erging es so. „Wir sind am Anfang ganz gut mitgefahren, wurden aber dann bei den entscheidenden Angriffen abgekoppelt und konnten den Rückstand nicht mehr zufahren“, erklärt Teamkapitän Clemens Fankhauser. „Das kann bei so einem Rennen schon einmal passieren. Solche Ergebnisse muss man dann schnell abhaken und nach vorne schauen.“

Gewonnen hat den Grand Prix Prato der Italiener  Sonny Colbrelli.

Ergebnisliste

Stefan Praxmarer Tiroler Vizemeister Berg

Besser ist es da dieses Wochenende Stefan Praxmarer ergangen, der die Fahnen des Tirol Cycling Teams bei den Tiroler Meisterschaften Berg hochgehalten hat. Mit einer sehr engagierten Fahrt in Inzing holte sich Praxmarer den Tiroler Vizetitel im Bergfahren.

Abseits der Straße Bike-Spaß in Serfaus-Fiss-Ladis

Radtraining braucht Spaß und Abwechslung. Auf Einladung des neuen Bikeparks in Serfaus-Fiss-Ladis haben sich einige Fahrer des Tirol Cycling Teams mit Schutzausrüstung und Downhill-Bikes abseits der Straße vergnügt.

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Alexander Wachter, Mario Stock und Hannes Kapeller waren die mutigen Fahrer des Tirol Cycling Teams, die vor kurzem den im vergangenen Jahr eröffneten Bikepark in Serfaus-Fiss-Ladis besucht haben. Für die drei Fahrer war es ein erster Test auf den Downhill-Bikes, denn keiner der drei Straßenprofis war bisher jemals in einem Bikepark unterwegs.  Das Lachen in den Gesichter der Fahrer hat gezeigt: Der Ausflug auf Schotter und Trails hat ihnen mehr als gefallen.

„Das ist wirklich anstrengend, eine tolle Gelegenheit, einmal anders zu trainieren und gleichzeitig jede Menge Spaß zu haben“, erklärt Hannes Kapeller. „Du beanspruchst alle Muskelpartien und für die Fahrtechnik ist es auch ein sehr gutes Training.“

Gastgeber für die drei Fahrer waren Stefan Mangott und Stefan Falkeis, die für den Bikepark in Serfaus-Fiss-Ladis verantwortlich zeigen. „Man merkt natürlich, dass die Jungs viel Zeit auf Rädern verbringen und sich elegant bewegen“, erklärt Stefan Mangott, der über die Entwicklung des Bikeparks in den vergangenen Monaten sehr zufrieden ist. „An Spitzentagen tummeln sich hier 500 Biker und genießen die unterschiedlich schwierigen Trails sowie unseren Pumptrack bei der Talstation der Waldbahn.“

Noch bis 18. Oktober hat der Bikepark in Serfaus-Fiss-Ladis dieses Jahr geöffnet. Strecken gibt es in verschiedenen Schwierigkeitsstufen, Schutzausrüstung und Bikes kann man sich direkt vor Ort ausleihen. Auch Guides stehen zur Verfügung.

„Dieser erste Test hat unseren drei Fahrer so gut gefallen, dass wir mit dem ganzen Team wiederkommen werden“, erklärt Teammanager Thomas Pupp. „Unsere Fahrer sind das ganze Jahr in ganz Europa unterwegs, da dürfen der Spaß und die Freude am Radfahren nicht fehlen.“

David Wöhrer Vizestaatsmeister am Berg

Das letzte Rennen der Tchibo.Top.Radliga war heute auch gleichzeitig die Staatsmeisterschaft der Bergspezialisten. Der Gaisberg im Salzkammergut wurde heute bei Dauerregen bezwungen. David Wöhrer vom Tirol Cycling Team holte sich den Vizestaatsmeistertitel.

Nur 62 Kilometer standen heute für Österreichs Rad-Elite beim letzten Rennen der Tchibo.Top.Radliga auf dem Programm. Mit dem bekannten Gaisberg war das das Rennen aber ein sehr würdiger Austragungsort für die Österreichischen Bergmeisterschaften.

Start war heute um 11 Uhr in Thalgau. Bevor es auf den Gaisberg ging, wurden zwei Runden rund um Thalgau absolviert, die das Feld bereits weit auseinanderzogen. Erster Fahrer des Tirol Cycling Teams, der eine Attacke startete, war Clemens Fankhauser, der aber dann am Anstieg zum Gaisberg eingeholt wurde. Lange Zeit war es dann Lukas Pöstlerberger, der das Tirol Cycling Team in der Spitze vertrat. Rund zwei Kilometer vor dem Ziel kam dann der geplante Angriff von David Wöhrer, der schnell zu seinem Teamkollegen Pöstlberger aufschließen konnte, dann aber zum Schluss nicht mehr die Kraft hatte, ganz nach vorne zu fahren.

Gewonnen hat die Österreichische Staatsmeisterschaft Berg Felix Großschartner vor dem  Kroaten Matija Kvasina und David Wöhrer. Dem Tirol-Cycling-Fahrer fehlten am Ende nur 18 Sekunden auf den Sieg. „Der Vizestaatsmeistertitel bedeutet mir sehr viel“, erklärt Wöhrer im Ziel. „Leider ist es mir bis auf wenige Sekunden nicht mehr gelungen, das Loch zu den Führenden zuzufahren, aber in Summe bin ich mit dem Rennen sehr zufrieden.“  Auf Platz vier landete heute Lukas Pöstlberger. Clemens Fankhauser komplettierte mit Platz 8 das sehr gute Ergebnis des Tirol Cycling Teams.

Tchibo.Top.Radliga

Äußerst knapp war heuer die Entscheidung in der Teamwertung der Tchibo.Top.Radliga, die das Tirol Cycling Team heuer auf Platz 3 beendete, punktegleich mit dem Team aus Wels und nur zehn Punkte hinter dem Siegerteam WSA Greenlife. „Wir waren heuer bei sehr vielen internationalen Rennen unterwegs, die sich mit der heimischen Liga überschnitten haben“, fasst es Roland Pils, sportlicher Leiter des Tirol Cycling Teams, zusammen. „Auch der Ausfall von Josef Benetseder und Lukas Pöstlberger haben und in der Radliga wertvolle Punkte gekostet. Unsere internationalen Erfolge haben uns aber bewiesen, dass wir den Rennkalender sehr gut zusammengestellt haben. Mit dem dritten Platz in der Teamwertung bin ich daher vollkommen zufrieden.“

Tour Bohemia: Lukas Pöstlberger gewinnt mit Soloritt

Der September meint es gut mit Lukas Pöstlberger vom Tirol Cycling Team. Nach dem Sieg beim Kriterium von Schwaz holt sich Pöstlberger heute überlegen den Sieg bei der Tour Bohemia in der Tschechischen Republik.

2014-09-13 190516168 Kilometer auf einem rund 20 Kilometer langen Rundkurs in der Nähe der Stad Nachod galt es heute bei der Tour Bohemia zu absolvieren. Lukas Pöstlberger gelang dabei etwas, das einen Radfahrer besonders stolz macht. Mit einem 60 Kilometer langen Soloritt kommt er bei diesem Rennen der UCI-Klasse 1.2 mit rund einer Minute Vorsprung ins Ziel und holt sich damit den zweiten Sieg in sieben Tagen.

Das Rundrennen in Tschechien begann mit einem erfolgreichen Ausreißversuch bereits in der ersten Runde. 13 Fahrer konnten sich vom Hauptfeld lösen – darunter Lukas Pöstlberger und Dominik Hrinkow vom Tirol Cycling Team. Drei Runden vor Schluss wurde der Vorsprung dieser Gruppe immer kleiner, als Lukas Pöstlberger das Rennen in die Hand nahm. Er fuhr alleine davon und hatte bis zu zweieinhalb Minuten Vorsprung auf seine Verfolger. „Ich habe immer darauf gewartet, dass mich jemand einholt“, lacht Lukas Pöstlberger. „Und dabei wurde der Vorsprung immer größer. Da habe ich gewusst, jetzt muss ich um mein Leben Fahren, dann kann mir dieser Sieg gelingen.“

Mehr als eine Minute Vorsprung bringt Lukas Pöstlberger noch ins Ziel und gewinnt damit dieses hochkarätige Rennen souverän. „Eine sensationelle Leistung“, erklärt Roland Pils, sportlicher Leiter des Tirol Cycling Teams. „Solche Einzelfahrten sind im modernen Radsport sehr selten geworden. Zu diesem Bravourstück kann man Lukas nur gratulieren und vor ihm den Hut ziehen.“

Ebenfalls unter die Top 10 schaffte es Gregor Mühlberger vom Tirol Cycling Team. Er belegte nach einer engagierten Fahrt auf den letzten Runden noch den achten Platz im Gesamtklassement.

Morgen, Sonntag,  geht es für das gesamte Tirol Cycling Team weiter. Auf dem Programm steht das Finale der Tchibo.Top.Radliga und zugleich die Österreichische Meisterschaft im Bergfahren.

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